Aktuelle Berichte und Bilder

Lichterfeiern liessen die Kirchen und ihre Besucher in magischem Glanz erstrahlen

Ein Höhepunkt in der Adventszeit sind die ökumenischen Lichterfeiern, die in der Pfarrei Reiden-Wikon von den Frauen Reiden, der Katechese der Primarschule Reiden und Wikon sowie der Oberstufe Reiden, gehalten werden.

In Reiden erleuchteten rund 200 Kerzen den Innenraum des im Dunkeln liegenden Gotteshaus. Ein mit Kerzen gestaltetes Motiv vor den Altarstufen erfreute nicht nur das Auge des Betrachters, sondern zog sich wie ein roter Faden durch die gewählten Geschichten, Gebete und Lieder der verschiedenen Feiern. Im magischen Glanz der Kerzen erschien alles ruhiger, erwärmender und friedvoller. Ein symbolisches Präsent wurde den Besuchern mit auf den Weg gegeben. Als Erinnerung an ein Gefühl, ein Wort oder einen Gedanken der sich in den besinnlichen Momenten besonders ins Herz gebrannt hatte und darauf wartet, zum richtigen Zeitpunkt wieder aufzuflammen. Die Frauen Reiden luden im Anschluss an die Feier zum Ausklang mit feinem Lebkuchen ein. Die Schüler bekamen ein Frühstück serviert. Viele Mitwirkende standen mit grosser Kreativität, musikalischem Flair und flinken Händen im Einsatz. Hand in Hand trugen sie zum guten Gelingen dieser Adventstradition bei.

Text und Bilder: Beatrix Bill

Impressionen Lichterfeier Primarstufe Reiden, 13. Dezember

Die Schüler der Primarstufe Reiden und weitere Besucher wurden beim Eintritt in die Kirche mit einem Engelshaar beschenkt. Der Engel vor den Altarstufen erleuchtete nicht nur das Gotteshaus.

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Impressionen Lichterfeier Frauen Reiden, 3. Dezember

Die Frauen Reiden machten sich Gedanken über das eigene Konsumverhalten, das Schenken und Beschenk werden und ob die gewählte Form dem Leben wirklich dient. Erzählt wurde unter anderem die Weihnachtsgeschichte vom «Roten Paket». Musikalisch umrahmte das Flötenensemble unter der Leitung von Cornelia Vogel.

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Segnung der Adventswurzel

Im Gottesdienst vom 1. Advent segnete Pfarradministrator Płatuński  die Adventswurzel. Sakristan Martin Jenny entzündete die erste Kerze.

Statt einem Adventskranz steht in der katholischen Kirche Reiden eine Adventswurzel. Die Wurzel Jesse geht auf eine Stelle im Alten Testament aus dem Buch Jesaja zurück, in der der Prophet einen zukünftigen Messias als gerechten Richter und Retter der Armen verheisst; dieser wird als Spross aus dem Baumstumpf Jesse wachsen. (Jesaja- Die Ankündigung des messianischen Reiches: 11,1-16)

Bilder: Beatrix Bill

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Beliebter Gast im Gottesdienst

Im Gottesdienst vom 3. Dezember hielt der Samichlaus mit seinen zwei Helfern an der Seite von Pfarradministrator Płatuński und den Ministranten Einzug in die Kirche. Dies erfreute nicht nur die Kinderschar, nein auch die Erwachsenen lauschten gespannt seinen Erzählungen. Auch die süssen Gaben wussten gross und klein zu schätzen.

Dass der Samichlaus sich inmitten einer Kinderschar wohl fühlt, zeichnete sich im Gottesdienst sehr schnell ab. Lebhaft berichtete der Bischof Nikolaus wie er seinen unentbehrlichen Helfer den «Schmutzli» kennenlernte und was ihre Begegnung so wertvoll machte. Weshalb sein treuer Freund und Helfer den Namen «Schmutzli» bekam und wieso ihn heute zwei «Schmutzli» begleiteten. Auch für die Fragen der Kinder hatte er ein offenes Ohr. Er verriet unter anderem, was es mit seiner Kopfbedeckung, der Mitra, auf sich hat und dass er ein goldenes Kreuz um den Hals trägt, weil er ein gläubiger Mensch sei. Ein Kind wollte wissen, wieso er schwarze Schuhe trage. Schmunzelnd gestand der Samichlaus, dass dies nicht die Originalfarbe sei. «Vom vielen Laufen haben meine Schuhe stark gelitten. Aber der «Schmutzli» putzt sie mir mit Russ und deshalb glänzen sie noch immer so schön schwarz.», meinte der Samichlaus.

Pfarradministrator Płatuński schnitt das Thema Zeit an. Wo viele Menschen das Gefühl haben Zeit zu verlieren oder zu gewinnen. Aber auch wie wichtig es ist, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Eines stand fest, die leuchtenden Kinderaugen und die zufriedenen Gesichter der zahlreichen Besucher bewiesen, die Zeit im Gottesdienst war eine schöne, mit Gaben vom Samichlaus versüsste, geschenkte Zeit.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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«Schatzkiste» - Wertvolles im Leben

Die Themengruppe wünscht Ihnen eine besinnliche Adventszeit.
Was wohl in den Schriftrollen geschrieben steht? Lassen Sie sich überraschen.

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Schatztruhe in der Kirche Reiden. Bild: Beatrix Bill


Pastoralbesuch der Bistumsleitung im Pastoralraum LU24

Zu diesem Anlass fand am 24. November in der Klosterkirche St. Urban eine Eucharistiefeier mit Weihbischof Denis Theurillat statt.
Pfarrangehörige der Pfarreien Reiden-Wikon, Langnau, Richenthal, Pfaffnau-Roggliswil und St. Urban waren dazu
eingeladen. Beim anschliessenden Apéro gab es die Möglichkeit sich mit Weihbischof Denis Theurillat auszutauschen.

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Text und Bild: Beatrix Bill


Die Pfarrei Reiden-Wikon verdankte das prägende Wirken der KAB Reiden-Wikon
Eine Ära geht zu Ende - was bleibt sind Leitgedanken und hinterlassene Werke

Nach 108-jährigem Bestehen stand die KAB Reiden-Wikon (Katholische Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnen-Bewegung) am Wochenende vom 4./5. November zum letzten Mal offiziell im Einsatz. Nach den Gottesdiensten in Reiden und Wikon verkauften sie Dritt-Welt-Produkte des Hilfswerks «Brücke – Le Pont». In der Sonntagsmesse in Reiden würdigte Pfarrer Jarosław Płatuński in einer Laudatio ihr prägendes Wirken.

Christen sollen an ihrem Reden und Handeln zu erkennen sein. Angelehnt an das Evangelium Matthäus 23, 1-12 betonte Pfarrer Płatuński in seiner Predigt: «Nehmt euch selbst nicht so wichtig. Lasst euch nicht das anrechnen was Gott wirkt! Habt Augen für das Wirken Gottes im Anderen, in der Kirche und im Alltag und freut euch daran, dass Gott in seinem Wirken immer für eine Überraschung gut ist.» Leitsätze, die für die KAB Reiden-Wikon nicht unbekannt waren. War es doch, nebst Mitgestaltung der Gesellschaft, die Gemeinschaft pflegen, auch ihr Ziel, die Bewegung für eine lebendige Kirche zu sein. So wurden in der Dankesrede von Pfarrer Płatuński die Einsätze der KAB in den verschiedenen Bereichen der Pfarrei gelobt. Vor allem die konkreten, sichtbaren Taten, aber auch die vielen im Hintergrund vollbrachten Hilfeleistungen sowie die guten Gedanken und Gebete. Er sprach an alle KAB Mitglieder und Gönner der KAB ein herzliches Vergelt’s Gott aus und sagte: «Ich bin mir sicher, dass eure Gedanken und hinterlassenen Werke uns alle noch lange begleiten werden.» Für die feierliche, musikalische Umrahmung sorgten Organist Bruno Kaufmann und das Blechblässer Ensemble, Leitung Thomas Arnold.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Pfarreizentrum ein Abschiedsapéro zu ehren der aktiven und passiven KAB Mitglieder statt. Gelegenheit sich nochmal über die vielen Aktivitäten der Vergangenheit auszutauschen.

Die KAB Reiden-Wikon bedankt sich bei allen Käufern für die geschätzte Unterstützung. Das Opfer der beiden Gottesdienste und der Erlös aus den Verkäufen wird dem Hilfswerk «Brücke – Le Pont» gespendet.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Das Gebet der KAB

Herr Jesus Christus,
wir opfern Dir unseren Tag, unsere Arbeit, unsere Kämpfe,
unsere Freuden und Leiden.

Lass uns, wie auch alle unsere Schwestern und Brüder
in der Welt der Arbeit, denken wie Du, arbeiten mit Dir, leben in Dir.

Gib uns die Gnade, Dich mit ganzem Herzen zu lieben
und Dir mit allen Kräften zu dienen.

Dein Reich komme in die Fabriken, die Werkstätten,
die Büros, und in die Häuser.

Gib, dass allen, die heute in Gefahr sind,
in Deiner Gnade bleiben und schenke den Verstorbenen Deinen Frieden.

Herr Jesus Christus, in Deiner Liebe segne die arbeitende Jugend.

Herr Jesus Christus heilige uns und unsere Familien.

Herr Jesus Christus, dein Reich komme durch uns und unsere Arbeit.

Amen.

Den Bericht zur Ausserordentlichen Generalversammlung finde sie im entsprechenden Artikel vom 21. Oktober.

 

Hoffnung ist der Pfeiler der Welt.

Aus Südafrika


Pfarreien-Consilium

Denkanstösse und Diskussionen auf dem Glaubensweg

«Den Glauben ins Spiel bringen»

Die öffentliche Fortbildungsreihe «Den Glauben ins Spiel bringen» geht weiter.

Donnerstag, 04. Januar 2018, 20.00
Pfarreizentrum Reiden

Referent: Pater Marc-Stephan Giese SJ
Moderation: Mathias Mütel

«Das Salz des Nordens»

Kirche-Sein im post-säkularen Schweden

Schweden ist eines der am meisten säkularisierten Länder Europas. Trotz der nominellen Zugehörigkeit zur ehemaligen Staatskirche, ist vielen Schweden Glauben und Kirche fremdgeworden und vielfach haben andere Sinnangebote den Platz der Kirche im öffentlichen Diskurs eingenommen.

Eine überraschende Ausnahme bildet die katholische Kirche (und mit gewissen Abstrichen auch die orthodoxen Gemeinschaften), die seit Jahren nicht nur durch Zuwanderung, sondern auch durch Konversionen und Erwachsenentaufen wächst. Mehrere Grossevents haben in den letzten Jahren zudem die öffentliche Aufmerksamkeit auf die in Schweden so kleine katholische Weltkirche gelenkt.

Ein Blick auf diese nordische Ausprägung des katholischen Kirche-Seins kann zu einem Perspektivwechsel eigenen Erfahrungen und Herausforderungen in der eigenen Gemeinschaft aus einem anderen Licht erscheinen lässt.

Zum Impulsgeber

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Pater Marc-Stephan Giese SJ

ist seit 2014 Studentenseelsorger in Stockholm

1978 geboren, studierte er Philosophie und Theologie in Frankfurt, Cochabamba (Bolivien) und Rom. Er trat 2004 in den Jesuitenorden ein und arbeitet in Nürnberg, Bonn, Siegburg und Stockholm in Jugendarbeit, Schule, Pfarrei und in der Flüchtlingsseelsorge.

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