Aktuelle Berichte und Bilder

Patrozinium der St.-Anna-Kapelle Reidermoos
Die heilige Anna, eine Frau weckt vertrauen

Die Feierlichkeiten zu Ehren der heiligen Anna, Patronin der kleinen, schmucken Kapelle im Reidermoos, fanden am Sonntag, 25. Juli, in der Kirche Reiden statt. Das regnerische Wetter verhinderte den Gottesdienst unter freiem Himmel auf dem Schulhausplatz im Reidermoos sowie den gemeinsamen Gang zur Kapelle.

In seiner Ansprache nahm Pfarradministrator Płatuński die Zuhörer mit auf eine Zeitreise. Er schilderte aus welchen Überlieferungen das Leben der Anna bekannt wurde, wann und weshalb die Blütezeit ihrer Verehrung im deutschen Sprachraum begann und wie sich die Annenverehrung an den im Spätmittelalter geschaffenen Darstellungen am nachhaltigsten ablesen lässt. Der Pfarrer beschrieb die heilige Anna als Vertreterin des Alten Testaments und Brückenfigur zum Neuen Testament, als Wurzelgrund der Säule der Christenheit, deren Leben mit all seinen Höhen und Tiefen geschildert wird und dennoch bleibt sie die hohe und ehrwürdige Frau, die angerufen wird in vielen Nöten und tiefes Vertrauen weckt. Er endete mit den Worten: «Die Stationen ihres Frauenlebens, wie sie uns überliefert wurden, enthalten selbst für die heutigen Frauen aktuelle Wegweisungen.»

Josef Lütolf erfüllte die Kirche mit Alphornklängen. Die Frauen vom Jodelchörli «Freu di Härz», unter der Leitung von Cordelia Grünig, überzeugten mit ihrem Gesang. Der Einsatz aller Mitwirkenden wurde am Ende der Feier mit grossem Applaus verdankt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Basteln für die Erstkommunion

Die sechs Erstkommunikanten/innen aus Wikon haben am Mittwochnachmittag, 23. Juni, im Pfarreizentrum Reiden gebastelt. Vorgängig haben sie die Erstkommunionskleider anprobiert und gleich mit nach Hause genommen.

Text und Bilder: Christine Kaufmann

Impressionen:

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Am Patrozinium vom Sonntag, 20. Juni wurde Pfarrer Jarosław Płatunski in der Kirche Reiden verabschiedet

«Einmal im Jahr sollte für jeden etwas dabei sein»

Es endet so, wie es vor elf Jahren begonnen hat: Pfarrer Jarosław Płatunski steht vor seiner Gemeinde und segnet sie zum Schluss des Gottesdienstes. Der Segen aber ist auf Polnisch, denn das ist die Muttersprache des Pfarradministrators, der ab 1. August im Aargau am Rohrdorferberg eine neue Stelle als Pastoralraumleiter antritt.

von Rosmarie Brunner
Erschienen im Willisauer Bote,
Ausgabe Nr. 49, Dienstag, 21. Juli 2021

Das Patrozinium von letztem Sonntag in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Reiden stand ganz im Zeichen des Abschiedes von Jarosław Płatunski. Kirchenrat und die Gemeinde hätten ihn «als einen tatkräftigen und wortgewandten Priester mit grossem Gottvertrauen, starken und klaren Positionen in theologischen sowie kirchen- und gesellschaftspolitischen Angelegenheiten» kennen- und schätzen gelernt, sagte Laudatorin Angelika Naydowski. Die Vizepräsidentin des Kirchenrats blickte in ihrer Rede auf intensive Jahre zurück, zählte die vielen verschiedenen Wirkungsfelder des Pfarradministrators auf: Von Gottesdiensten über die Neuorganisation der Seelsorge oder das Engagement für den Zusammenhalt der ganzen Gemeinde bis hin zu den persönlichen Gesprächen mit Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Ein normaler Achtstundentag, so Naydowski, sei dem scheidenden Pfarrer fremd gewesen. «Das Mitwirken der Musikschüler, Trachtengruppen, Jodler, Krippenspieler und Guggenmusiker im Gottesdienst hat die Gottesdienste abwechslungsreich gemacht. Wenn man dich fragte, warum diese Vielfalt, so war Deine Antwort ‹wenigstens einmal im Jahr sollte sich jeder angesprochen fühlen, für jeden etwas dabei sein. Denn ich bin hier vor Ort für kirchliche Insider und ruhelos Suchende, für Inländer und Ausländer der Seelsorger.›»

Genau dieses Engagement brachte Płatunski allerdings manchmal auch in die Bredouille. So sei er einmal zum Bischof zitiert worden, weil sich ein Kirchenbesucher beschwert habe, der Pole mache mit dem Gastauftritt der Guggenmusik die Kirche zur Räuberhöhle, erzählte er in seiner Dankesrede. In Reiden und Wikon habe er sich kurz nach seiner Ankunft sehr schnell eingelebt und wohlgefühlt.  Er bestätigte, was schon Angelika Naydowski gesagt hatte: «Die Eucharistie steht für mich im Mittelpunkt.» Zusammen mit der Exegese, der Auslegung der Schrift, bilde sie seiner Meinung nach die Kernaufgabe der Kirche.

Abschluss des Jubiläumsjahres und eine Ehrung

Am Patrozinium wurde nicht nur des Kirchenpatrons Johannes der Täufer gedacht. Fast auf den Tag genau zehn Jahre zuvor hatte Beatrix Bill die Arbeit in der Pfarrei aufgenommen, ist seither als Sekretärin zuständig für Administration, Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr. Doch «die Aufgabe ist das eine, das Menschliche das andere», strich Jarosław Płatunski die hohe Sozialkompetenz von Beatrix Bill heraus und dankte ihr für ihre engagierte Arbeit.

Kirchenratsmitglied Urs Aregger ging auf die grosse Arbeit des Organisationskomitees für die Feierlichkeiten zum 750-Jahr-Jubiläum ein, die mit dem Festgottesdienst zum Patrozinium ihren Abschluss fanden. «Das wichtigste für ein solch umfangreiches Projekt sind Menschen, die mitziehen und kreativ sind», so Aregger, und genau darauf habe die Pfarrei Reiden-Wikon zählen können. Er verdankte Lisbeth Morgenthaler, Sarah Wicki, Mario Russo, Angelika Naydowski, Jaroslaw Platunski, Johannes Pickhardt, Beatrix Bill, Guido Valcanover und Samuel Bär herzlich; sie wurden ebenso wie Beatrix Bill mit einer Kerze beschenkt.

Applaus gabs an diesem Festgottesdienst reichlich und anhaltend: für den scheidenden Pfarradministrator, für Beatrix Bill, für das OK des Jubiläumsjahres. In persönlichen Abschiedsworten wandten sich Mitarbeitende, Vereine, Ministranten und die Pfarrerin Barbara Ingold Becker von der reformierten Kirche Reiden und Umgebung an Jarosław Płatunski und widmeten ihm verschiedene Geschenke. Es sei sein Ziel gewesen, die Pfarrei Reiden-Wikon mit ihren zwei Kirchen zu festigen und weiterzuentwickeln, ein Stück gemeinsam zu gehen, sagte Płatunski in seinem Schlusswort. Doch alles habe seine Zeit. «Ich danke allen fürs Mitgehen, Loslassen und doch Zusammenbleiben.»

 

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Pfarreisekretärin Beatrix Bill (links) wurde für ihr zehnjähriges Jubiläum in der Pfarrei Reiden-Wikon geehrt, Jarosław Płatunski nach elf Jahren als Pfarradministrator verabschiedet. Rechts:  Lisbeth Morgenthaler, Kirchmeierin und Personalverantwortliche des Kirchenvorstandes der Pfarrei Reiden-Wikon. (Foto: Rosmarie Brunner)

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Angelika Nadydowski, Vizepräsidentin des Kirchenrats, hielt die Laudatio für den scheidenden Pfarradministrator Jarosław Płatunski. (Foto: Rosmarie Brunner)


Eine Stola die Pfarradministrator Jarosław Płatunski an seine Amtszeit in der Pfarrei Reiden-Wikon errinnert
und auf seinem weiteren Weg begleitet.

Langstola "Christus" weiss 160 cm lang, Entwurf Eberhard Münch, limitierte Auflage mit 100 Stück.

 

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Kurzbeschreibung des Künstlers Eberhard Münch:

Christus strahlt in sonnigem Gelb auf uns Menschen und sendet dies in alle Richtungen.

Christus

Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Im Zentrum das Kreuz. Strahlend weiß steht es im Mittelpunk des Geschehens. Von unten nach oben baut sich ein Leuchten in glutvollen Farben auf, vielschichtig und intensiv. Feurig orange-rot, leuchtend-gelb, zart-grün, aufsteigend in Schwüngen und Kreisbewegungen sind die Farben, die der Künstler setzt, Ausdruck von Begeisterung, von Liebe und Kraft. Sie stehen für die Größe, Vielfalt und Intensität einer Gemeinschaft mit Christus, der Mitte unseres Lebens sein will. Dahinter das zarte Blau des Himmels, eine Ahnung von Gottes Größe. Alles andere tritt zurück, sammelt sich um das Symbol Christi, das in alle Richtungen strahlt. Vom Schnittpunkt des Kreuzes aus betrachtet beginnt für den Betrachter eine neue Sicht der Welt und des eigenen Lebens. Gott tritt für uns ein, schickt uns seinen Sohn, gibt das Liebste was er hat, für uns. Unschuldig stirbt er am Kreuz. Weiß - die Farbe der Reinheit. Alle anderen Farben sind in ihr vereint. Ein schwarzer, halboffener Kreisbogen führt das Auge des Betrachters immer weiter nach oben, gibt dem Geschehen eine Richtung. Christus – das Licht der Welt - wird zum Wegweiser, schafft Orientierung. Durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung wissen wir, wohin wir gehen. Durch ihn und sein leuchtendes Vorbild gewinnt unser Leben Halt. Das Altar-Antependium und auch die Stola versinnbildlichen, dass wir uns alle getragen wissen dürfen. Wir wissen, wohin wir gehen. Christus, dass Licht der Welt, ist mit uns.

Bilder: Markus Husner


Sakristan Leo Ettlin tritt nach rund 20 Jahren Dienst in den Ruhestand

Verantwortung mit Freude nach aussen getragen

Seit 2004 standen die Gottesdienste und das Gotteshaus in Wikon unter den aufmerksamen Augen von Leo Ettlin aus Wikon. Der Samstagabendgottesdienst vom 19. Juni stand ganz im Zeichen des Sakristanen Berufs und den treuen Diensten des Geehrten während rund 20 Jahren.

Aus vielen Anforderungen für das Amt des Sakristanen, zog Pfarradministrator Jarosław Płatuński drei Punkte heraus, die es ermöglichen, einer Aufgabe so lange gerecht zu werden, wie es Sakristan Leo Ettlin getan hat. Die Kraft aus dem Glauben: durch die Annahme des Glaubens, den Leo Ettlin durch das Elternhaus vermittelt bekam, aber auch durch die Unterstützung seiner Familie, die im Kraft verlieh. Sich verschenken für den Nächsten: Dieses Gebot der Nächstenliebe heisst da zu sein in der Vielfalt der Dienste und der anfallenden Aufgaben und das an Werk-, Sonn- und Feiertagen. An Tagen und Stunden, wo andere meist frei haben. Oft nicht einfach für diejenigen, die diesen Posten ausüben und für jene, die das in der Familie mittragen. Liebe und Treue zu diesem Dienst: Der Beruf des Sakristans setze Ausdauer und Treue voraus. Treue zu Gott und seiner Botschaft. Treue zur Kirche in schweren Tagen ebenso wie in freudigen Tagen. Treue zur Kirche trotz Wandel und Veränderung. Treue zu den Amtsträgern vor Ort. Weiter sagte der Pfarrer: «Aus menschlicher Sicht wird vorausgesetzt und erwartet, dass der Sakristan zuverlässig ist, pünktlich, verschwiegen, ehrlich, liebenswürdig. Sauberkeit soll er lieben und einen guten Lebenswandel aufzeigen. Tugenden, die du Leo als Sakristan an den Tag legtest.» Im Namen der Pfarrei Reiden-Wikon verdankte er das grosse Wirken von Leo Ettlin, der nun in den wohlverdienten Ruhestand geht und endete mit den Worten: «Möge Gott deinen Dienst lohnen und seinen Segen für noch lange Jahre in Gesundheit und Wohlergehen schenken. Vergelt’s Gott!»

Lang anhaltender Applaus und ein Präsent der Kirchgemeinde Reiden unterstrichen die Anerkennung und Wertschätzung, welche Leo Ettlin freudig entgegennahm.

Eine Formation des Hauptorchesters Akkordeon Brittnau unterstrich die Feierlichkeiten gekonnt mit fünf passend gewählten Stücken.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Wer vorwärts kommen will, muss mit dem Strom schwimmen. Wer zur Quelle, muss dagegen.

Verfasser unbekannt


Jahr des heiligen Josefs

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