Aktuelle Berichte und Bilder

Fasnachtsgottesdienst mit den «Schlömpf» Reiden
Humor als Dünger des Lebens

Die 5. Jahreszeit hielt im Sonntagsgottesdienst vom 28.Januar zum fünten Mal in Folge Einzug in der Kirche Reiden. Dichtgedrängt standen die Männer der «Schlömpf» auf der Empore und liessen unter der Leitung von Luca Vonarburg ihre Guggenmusik ertönen. Pastoralassistent Mathias Mütel sorgte mit seiner in Versform gehaltenen Ansprache für schmunzelnde Gesichter.

Mathias Mütel hinterfragte in seinen Reimen das Pro und Contra geschätzter Kirchenväter im Bezug auf Freude, Lachen und Humor. Sichtlich erfreut verkündete er: «Im guten Sinne gehört Humor zur Christenpflicht. Wie schon Abraham a Santa Clara spricht: Die Freude ist Gottes Haushälterin, die Melancholie ist des Teufels.» Weiter hob er die Wirkung eines freudigen, heilsamen Lachens, frei von Häme und Zynismus aus des Teufels Rachen hervor und schloss mit den überlegenswerten Sätzen: «Nur innere Freiheit von allen Sachen, befähigt uns sie zu belachen. Im Garten des Lebens ist nach wie vor, der beste Dünger der Humor.»

Die Schlömpf spielten Stücke wie: Freed from Desire von Gala; Auf gute Freunde von Böhse Onkelz oder Stand by me von Ben E. King.

Beim anschliessenden Platzkonzert gaben die Schlömpf nochmals Vollgas und zogen alle Register. Das Publikum verdankte alle Mitwirkenden mit grossem Applaus.

Text und Bilder: Beatrix Bill

18012801
18012802
18012803
18012804
18012805
18012806
18012807
18012808
18012809
18012810
18012811
18012812
18012813
18012814
18012815
18012816
18012817
18012818
18012819
18012820
18012821
18012822
18012823
18012824
18012825
18012826
18012827
18012828
18012829
18012830
18012831
18012832
18012833
18012834
18012835
18012836
18012837

Ministranten und Pfadi auf Eis

Zusammen mit den Pfadis Reiden, wagten sich die Minis am 13. Januar mal wieder aufs Eis. Nein, kein dünnes Eis, sondern ganz sicher und bequem auf das Eis der Eisbahn in Olten.

Mit nahezu 70 Kindern und Jugendlichen füllten die Minis und Pfadis die Eisbahn gut aus. So wurden die ersten Schritte mit den Schlittschuhen gemacht, bis hin zur ersten Drehung, die sachte probiert wurde. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz, hatte man ja bei dieser grossen Teilnehmerzahl eine grosse Auswahl an Gspänli. Und mindestens genauso erwähnenswert: Es kamen alle wieder gesund und zufrieden zurück.

Text: Johannes Pickhardt, Bilder: Alexandra Arnet

2018011301
2018011302
2018011303
2018011304
2018011305
2018011306
2018011307
2018011309
2018011310
2018011311
2018011312
2018011313
2018011314
2018011315
2018011316
2018011317
2018011318
2018011320

Bildungsabend der Pfarreien Reiden-Wikon, Langnau und Richenthal
«Distanz und Nähe» - Grenzwahrung in der Seelsorge

Mit einem obligatorischen Präventionskurs für alle Personen im kirchlichen Dienst, die mit einer Missio canonica beauftragt sind, will das Bistum Basel sexuellen Übergriffen vorbeugen. Es sei wichtig, sich mit dem Thema Nähe und Distanz zu befassen, um sich bewusst zu machen, wo Grenzverletzungen entstehen können. Im Bistum Basel gilt für alle Formen der sexuellen Übergriffe die «Nulltoleranz-Politik».

Pfarradministrator Jarosław Płatuński, der diesen Kurs im März 2017 besuchte, nutzte die vom Bistum zur Verfügung gestellten Materialien und hielt am 10. Januar einen Bildungsabend im Pfarreizentrum Reiden. Eingeladen waren alle Mitarbeiter der Pfarreien Reiden-Wikon, Langnau und Richenthal sowie Freiwillige die sich zu diesem Thema Gedanken machten. Theorie am Anfang und praktische Beispiele zum Schluss. Der Abend gestaltete sich wie folgt.

Sexuelle Ausbeutung – Prävention - Intervention
Im ersten Teil wurden Faktoren aufgezeigt, die zu sexueller Ausbeutung führen können. Es wurde klar darauf hingewiesen, dass Seelsorgende in jeder Begegnung verantwortlich für den grenzwahrenden Umgang sind, was grösste Sorgfalt und Verantwortung erfordert. Auch Definitionen und strafrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt waren ein Thema. Im zweiten Teil ging es um die Prävention. Wie sehen Schutzmassnahmen auf den Ebenen Mitarbeitende; potenzielle Opfer; potenzielle Täterpersonen; Team und Institution aus. Im dritten Teil stand die Intervention im Vordergrund. Professioneller Umgang mit Verdacht und Wissen; Grundsätze die es einzuhalten gilt; Grundstrebungen des Menschen sowie die drei Säulen des Erfolgs wurden erörtert. Interessant waren auch die Regeln der Motivation mit ihren unterschiedlichen Werten und Motiven, aber auch der Hinweis auf den Unterschied zwischen Motivation und Manipulation. Wichtige Punkte im Umgang mit Manipulation oder Frustration schlossen den theoretischen Teil ab.

Offener Austausch
Je ein Fallbeispiel wurde in drei Gruppen und dann in der ganzen Runde analysiert. Nicht eindeutige Situationen gaben zu reden, sondern sogenannte «Grauzonen», die es galt sichtbar zu machen. Sie zeigten auf, wie wertvoll die Entwicklung einer Kultur des «aufmerksamen Hinschauens» und der Transparenz ist. Die Teilnehmenden wurden dafür sensibilisiert.

20180110ndjp01

 

Text und Bild: Beatrix Bill


Fest der Erscheinung des Herrn
Mach’s wie Gott: werde Mensch.

Am 07. Januar wurde in den Wortgottesdiensten in Langnau und Reiden das Fest der Erscheinung des Herrn gefeiert. Drei Ereignisse heiligen diesen Tag: Der Stern führte die drei Weisen aus dem Morgenland zu Jesu in der Krippe; an der Hochzeit zu Kanaa verwandelte Jesus Wasser in Wein; Christus wurde im Jordan getauft.

In beiden Gottesdiensten setzte Pastoralassistent Mathias Mütel den Fokus auf die Anbetung der drei Könige aus dem Morgenland und auf die Taufe des Herrn. In seiner Ansprache ermunterte er die Festgemeinde, wie die drei Weisen dem Stern der sie zu Jesu führte zu folgen und wie sie Zeugen seiner göttlichen Menschenliebe zu werden. Mathias Mütel erinnerte auch an die eigene Taufe. Getauft zu sein heisst, zu sagen: Ich bin ein Kind Gottes, in mir ist Gottes Geist, den ich in der Taufe empfangen habe, lebendig. Er sagte: «Als Getaufte geht an uns der Aufruf: <Mach’s wie Gott: werde Mensch.>».

Seit August 2016 bis Juli 2017 wurden in Langnau und Richenthal acht Kinder getauft. In Reiden und Wikon waren es vom Juli 2016 bis Juni 2017 dreizehn Kinder. Eine von den Taufeltern gestaltete Muschel durfte von den Pfarreigemeinschaften am Netz in den jeweiligen Kirchen bewundert werden. Die Muschel, als Andenken an die Taufe, wurde den Kindern nun wieder zurückgegeben.
In Langnau umrahmte der Kirchenchor Richenthal den Gottesdienst mit feierlichem Gesang. Bei den anschliessenden Apéros fand ein reger Gesprächsaustausch statt. In Langnau sorgten die Ministranten mit Zopf und Punch für Gaumenfreuden.

In den Kirchen Langnau und Richenthal, Reiden und Wikon liegen seit dem Wochenende beim Schriftenstand abgepackte Säcklein mit den notwendigen Utensilien und Anweisungen für die Haussegnung auf.

Text und Bilder: Beatrix Bill

gdre18010701
gdre18010702
gdre18010703
gdre18010704
gdre18010705
gdre18010706
gdre18010707
gdre18010708
gdre18010709
gdre18010710
gdre18010711
gdre18010712
gdre18010713
gdre18010714
gdre18010715
gdre18010716
gdre18010717

Aus der Reihe den «Glauben ins Spiel bringen»
Freude am Glauben

So betitelte Pater Marc-Stephan Giese SJ in seinem Referat Das Salz des Nordens – Kirche sein in Schweden den grössten Unterschied zwischen «Kirche im Norden» und Mitteleuropa. Der Dienst an der Freude steht im Vordergrund, Strukturfragen sind sekundär.

Von Stockholm aus, über den Libanon kommend, auf dem Weg zu einem mehrmonatigen Aufenthalt in Lateinamerika, machte Pater Marc-Stephan Giese SJ am 4. Januar einen Zwischenstopp im Pfarreizentrum Reiden. Im Gepäck hatte der studierte Philosoph, Theologe und Jesuitenpater seine, seit 2014 in Stockholm gesammelte, seelsorgerische Erfahrung. Sein Referat teilte er in drei Schwerpunkte ein und unterstrich diese mit konkreten Beispielen.  

Die religiöse Landschaft in Schweden
Den Historischen Hintergrund, die nachchristliche Gesellschaft, aber auch das staatskirchliche Erbe wurden angesprochen. Pater Giese stellte fest, dass trotz der nominellen Zugehörigkeit zur ehemaligen lutherischen Staatskirche, vielen Schweden Glauben und Kirche fremd geworden sind. Der Glaube prägt weder die Gesellschaft noch die Kultur, ist Privatsache und Religion eher eine Sache des Gefühls und der gesellschaftlichen Konsensmoral. Die Kirche folgt heute den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen.

Katholisch sein im Norden
Die katholische Kirche in Schweden lebt von Internationalität und Inkulturation. Pater Giese bezeichnete sie als «Einwandererkirche» mit den grössten Sprachgruppen: Arabisch, Polnisch, Spanisch, Tagalog, Tigrinya, Kroatisch. Hinzu kommen die Konvertiten. Sie ist arm, in ihrer Wertorientierung eher Gegenkultur und hat geistliche und theologische Tiefe mit Strahlkraft. Die Bindung an Rom wird als konstitutiv erlebt. Zugleich ist Vielfalt ein Merkmal der Katholizität.

Impulse für den Kontinent
Marc-Stephan Giese betonte wie wichtig es sei, Zeugnisse reflektierten Glaubens abzugeben. Immer wieder Standpunkte aus philosophischer, theologischer und spiritueller Sicht einzubringen; mit Menschen in Kontakt zu treten, sie erspüren und sich vor den Fragen der Zeit nicht scheuen; sich nicht von der Moderne einschmeicheln zulassen, aber sich auch nicht vor ihr abschliessen. Weiter beschrieb der Pater in drei Punkten, was kirchlicher Glaube bedeuten kann. Es sind dies: Gemeinschaft vor Ort - regional – weltkirchlich; Mit der Kirche fühlen (Ignatius v. Loyola); Den Glauben demütig verteidigen.

Auch in der anschliessenden offenen Runde stand Pater Giese Rede und Antwort. Man spürte seine von Herzen kommende Freude und sein Engagement für das Wissen über den Glauben. Ohne fundiertes Wissen sei es schwierig, den oft kritisch gestellten Fragen Paroli zu bieten. Erfreulich schien für ihn besonders, dass mit dem Wissen und der Begeisterung der Gläubigen, auch die Anforderung und die Ernsthaftigkeit an die Seelsorge stieg. Was auch klar herauszuspüren war, war, dass Seelsorge kein Leben nach der Uhr ist, denn wohl öfters scheint das Telefon von Pater Giese auch in der Nacht zu klingeln.

Text und Bilder: Beatrix Bill

wb18010401
wb18010402
wb18010403
wb18010404
wb18010405
wb18010406
wb18010407
wb18010408
wb18010409
wb18010410
wb18010411
wb18010412
wb18010413
wb18010414
wb18010415
wb18010416
wb18010417
wb18010418
wb18010419
wb18010420
wb18010421
wb18010422
wb18010423

Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti zu Münster aus dem Jahre 1883

Dieses Gebet verlass Pfarradministrator Płatuński zum Schluss des Neujahrsgottedienst.
Ein Gebet das auch im 2018 passend und top aktuell ist.

njgdre1821

Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.

Lasse die Leute kein falsches Geld machen
und auch das Geld keine falschen Leute.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Männer an ihr erstes.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.

Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.

Gib den Regierenden gute Bürger
und den Bürgern eine gute Regierung.

Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen
 - aber nicht sofort.


Auf ein gesegnetes Neues Jahr

Im Gottesdienst vom 01. Januar wurden das Jahr 2018 und das Leben unter den Segen Gottes gestellt.

Gemeinsam hielten Pfarradministrator Płatuński und Pastoralassistent Mütel die Feier in der Kirche Reiden. Beide hoben hervor, weshalb Weihnachten und der achte Tag nach Weihnachten, der Neujahrstag, zusammengehören und warum am Neujahrstag auch das Hochfest der Gottesmutter Maria gefeiert wird. «Der Grundgedanke von Weihnachten ist, dass an unserem Leben nichts mehr ohne Gottesbezug ist», sagte Mathias Mütel in seiner Ansprache. Und genau dieser zeitlose Gott, der damals in Jesu Mensch wurde, schenkt jedem Menschen das Angebot eines neuen Jahres, indem seine Zeichen und sein Wirken erkennbar sein werden.

Pfarrer Płatuński verabschiedete im Gottesdienst Valentina Marku und verdankte ihre wertvolle Arbeit als Sakristanin in den vergangenen eineinhalb Jahren. Als Nachfolger begrüsste er Walter Gassmann. Er ist bereits seit 24 Jahren als Sakristan tätig. Zurzeit nebst Langnau, nun neu auch in Reiden.

Das Kaesmacher Quartett beeindruckte die Gäste mit ihren stimmungsvoll gewählten Stücken. Organist Bruno Kaufmann unterstützte gekonnt beim Gesang der Kirchenlieder.

Der Kirchenrat lud im Anschluss zu einem Neujahrsapéro im Pfarreisaal ein. Ein rege genutzter Anlass, um sich gegenseitig ein gesegnetes Neues Jahr zu wünschen.

Text und Bilder: Beatrix Bill

njgdre1801
njgdre1802
njgdre1803
njgdre1804
njgdre1805
njgdre1806
njgdre1807
njgdre1808
njgdre1809
njgdre1810
njgdre1811
njgdre1812
njgdre1813
njgdre1814
njgdre1815
njgdre1816
njgdre1817
njgdre1818
njgdre1819
njgdre1820
njgdre1821
njgdre1822
njgdre1823
njgdre1824
njgdre1825
njgdre1826
njgdre1827
njgdre1828
njgdre1829
njgdre1830
njgdre1831
njgdre1832
njgdre1833
njgdre1834

Heilig Abend in der Kirche in Reiden
Frieden im Herzen

Kinder der 4./5. Klasse und zwei Kinder aus der Erstkommunionsvorbereitung fanden sich zusammen und führten mit Bravour ein Kriippenspiel auf. Unter der Leitung von Pastoralassistent Mathias Mütel und seiner Frau Alexandra erzählten sie vor grossem Publikum die Botschaft der Geburt Jesu in Bethlehem.

«Dies will aber nicht einfach ein Bericht aus vergangenen Zeiten sein, sondern es ist ein Ereignis, das am Heiligabend und letztlich in jedem Moment unseres Lebens stattfinden will. Gott will Mensch werden in Dir und in mir.» betonte Mathias Mütel in seiner Ansprache. Weiter zitierte er Angelus Silesius: «Und wäre Jesus 1000-mal in Bethlehem geboren, aber nicht in Deinem Herzen, so wärest Du doch auf ewig verloren». Auch für den von Engeln und Hirten verkündeten Frieden auf Erden wurde gebetet. Dafür, dass dieser Friede die Herzen der Menschen bewohnt und weitergetragen wird. Sinnbildlich dafür, verteilten die Ministranten das Friedenslicht an alle.

Die Kerze des Friedens in Händen, mit strahlenden Augen und zufriedene Gesichtern, so empfingen die Gottesdienstbesucher den Schlusssegen. Allen Mitwirkenden wurde der Einsatz mit grossem Applaus verdankt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

ksre1701
ksre1702
ksre1703
ksre1704
ksre1705
ksre1706
ksre1707
ksre1708
ksre1709
ksre1710
ksre1711
ksre1712
ksre1713
ksre1714
ksre1715
ksre1716
ksre1717
ksre1718
ksre1719
ksre1720
ksre1721
ksre1722
ksre1723
ksre1724
ksre1725
ksre1726
ksre1727
ksre1728
ksre1729
ksre1730
ksre1731
ksre1732
ksre1733
ksre1734
ksre1735
ksre1736
ksre1737
ksre1738
ksre1739
ksre1740
ksre1741
ksre1742
ksre1743

Heilig Abend in der Kirche in Wikon
Der Zauber im Krippenspiel

Bei besinnlicher Atmosphäre, mit vielen hellen Lichtern am Weihnachtsbaum, der Krippe und Kerzenschein, betraten die Kirchenbesucher voller Sehnsucht, die Schwelle der Kirche.

Wie in den Vorjahren, haben auch in diesem Jahr 16 Kinder in Wikon, unter der Leitung von Michaela Tschuor und Angelika Naydowski, das Krippenspiel vorbereitet. Das alte Märchen von damals schien plötzlich lebendig zu werden. Jeder, vom kleinsten bis grössten Besucher, stand mitten im vollen Geschehen der Ereignisse vor über 2000 Jahren. Das Wort «religio» bedeutet festmachen, ausrichten und jeder braucht etwas woran er sich anbinden kann. Dieser Gedanke schien besonders am Heilig Abend in den Köpfen zu kreisen und beschäftige jeden auf ganz persönliche Weise. Wie komme ich zum Glauben, zur Religion? Das sind Fragen, die die Menschen immer beschäftigen. «Der erste Schritt dorthin, ist der Schritt, den ich mit meinem Herz gehe. Das haben uns die Kinder mit dem Krippenspiel gezeigt.», verriet Pfarradministrator Jarosław Płatuński, der den feierlichen Gottesdienst hielt.

Text: J. Platunski, Bilder: C. Scheidegger, D. Lutz, A. Naydowski

kswi1701
kswi1702
kswi1703
kswi1704
kswi1705
kswi1706
kswi1707
kswi1708
kswi1709
kswi1710
kswi1711
kswi1712
kswi1713
kswi1714
kswi1715
kswi1716
kswi1717
kswi1718
kswi1719
kswi1720
kswi1721

 

Ökumenische Adventsaktion
Friedenslicht und Betrachtung der Adventskalenderbilder

Am Sonntag, den 17.Dezember um 19.00 wurde es ein bisschen heller vor der katholischen Kirche Reiden und dies nicht nur wegen der Beleuchtung der Adventskalenderbilder. Zwei von der Pfadi brachten nämlich das Friedenslicht zur Menschenmenge, die vor der Kirche wartete. Nach einer kurzen Betrachtung der Bilder gingen die gut 30 Personen - Jung und Alt - ins Pfarreizentrum zu einem gemütlichen Beisammensein. Bei Tee, Punsch, Mandarinen und Nüssli konnte man sich mit den Tischnachbarn über Gott und die Welt austauschen. Zwischendrin las Pfarrer Ulf Becker die amüsante Weihnachtsgeschichte «Die Bescherung» von Hanns Dieter Hüsch vor. Sie erzählt von den alljährlichen, grösseren und kleineren Umständen vor der Bescherung an Heilig Abend.

Bei schönen, winterlichen Verhältnissen versuchten die Besucherinnen und Besucher ihre Friedenslichter sicher nach Hause zu bringen.

Text: Johannes Pickhardt, Bilder: Beatrix Bill

fl1701
fl1702
fl1703
fl1704
fl1705
fl1706
fl1707
fl1708
fl1709
fl1710
fl1711
fl1712
fl1713
fl1714
fl1715
fl1721

 


Generationenteam der Pfarrei Reiden-Wikon / 14. Dezember
Senioren Adventfeier Wikon

Seit vielen Jahren lädt das Generationenteam der Pfarrei Reiden-Wikon alle Senioren zu einer Adventfeier in den Pfarreisaal ein.

Pfarrer Jarosław Płatuński berichtete zur Einführung von einer Kerze im Advent. Die Kerze sagt uns: «Ihr habt mich angezündet, schaut in mein Licht. Da ich brenne, werde ich kürzer, doch wenn ich in der Verpackung bleibe, weiss ich nicht, warum ich existiere.» Daraus zog er eine Parallele von der brennenden Kerze auf das Leuchten der Menschen im Alltag. Wenn Menschen etwas von ihrer Lebendigkeit, ihrer Freude, ihrer Herzlichkeit, ihrem Lachen aber auch ihrer Traurigkeit abgeben, erstrahlen sie in ihrer wahren Grösse und werden innerlich heller. «Denkt immer daran, wenn ihr eine brennende Kerze seht, gebt eure Wärme, euer Licht ab, brennt weiter.», darum bat der Pfarrer die Gäste.

Schüler|innen der 5. Klasse Wikon setzten sich mit der Frage «Was ist Bethlehem, wo findet man es?», in einem sehr schön inszenierten Theaterstück, auseinander.

Weihnachtslieder rundeten den gemütlichen Nachmittag ab.

Text und Bilder: Angelika Naydowski

seadfwi1701
seadfwi1702
seadfwi1703
seadfwi1705
seadfwi1706
seadfwi1707
seadfwi1708
seadfwi1709
seadfwi1710
seadfwi1711
seadfwi1712
seadfwi1713
seadfwi1714
seadfwi1715
seadfwi1716
seadfwi1717
seadfwi1718
seadfwi1719
seadfwi1720
seadfwi1721
seadfwi1722
seadfwi1723
seadfwi1725
seadfwi1726
seadfwi1727

 

Zum Video >>>


Lichterfeiern liessen die Kirchen und ihre Besucher in magischem Glanz erstrahlen

Ein Höhepunkt in der Adventszeit sind die ökumenischen Lichterfeiern, die in der Pfarrei Reiden-Wikon von den Frauen Reiden, der Katechese der Primarschule Reiden und Wikon sowie der Oberstufe Reiden, gehalten werden.

In Reiden erleuchteten rund 200 Kerzen den Innenraum des im Dunkeln liegenden Gotteshaus. Ein mit Kerzen gestaltetes Motiv vor den Altarstufen erfreute nicht nur das Auge des Betrachters, sondern zog sich wie ein roter Faden durch die gewählten Geschichten, Gebete und Lieder der verschiedenen Feiern. Im magischen Glanz der Kerzen erschien alles ruhiger, erwärmender und friedvoller. Ein symbolisches Präsent wurde den Besuchern mit auf den Weg gegeben. Als Erinnerung an ein Gefühl, ein Wort oder einen Gedanken der sich in den besinnlichen Momenten besonders ins Herz gebrannt hatte und darauf wartet, zum richtigen Zeitpunkt wieder aufzuflammen. Die Frauen Reiden luden im Anschluss an die Feier zum Ausklang mit feinem Lebkuchen ein. Die Schüler bekamen ein Frühstück serviert. Viele Mitwirkende standen mit grosser Kreativität, musikalischem Flair und flinken Händen im Einsatz. Hand in Hand trugen sie zum guten Gelingen dieser Adventstradition bei.

Text und Bilder: Beatrix Bill

Impressionen Lichterfeier Primarstufe Reiden, 13. Dezember

Die Schüler der Primarstufe Reiden und weitere Besucher wurden beim Eintritt in die Kirche mit einem Engelshaar beschenkt. Der Engel vor den Altarstufen erleuchtete nicht nur das Gotteshaus.

lfps17_01
lfps17_02
lfps17_03
lfps17_04
lfps17_05
lfps17_06
lfps17_07

 

Impressionen Lichterfeier Frauen Reiden, 3. Dezember

Die Frauen Reiden machten sich Gedanken über das eigene Konsumverhalten, das Schenken und Beschenk werden und ob die gewählte Form dem Leben wirklich dient. Erzählt wurde unter anderem die Weihnachtsgeschichte vom «Roten Paket». Musikalisch umrahmte das Flötenensemble unter der Leitung von Cornelia Vogel.

Iffr17_02
lffr17_01
lffr17_03
lffr17_04
lffr17_05
lffr17_06
lffr17_07
lffr17_08
lffr17_09
lffr17_10
lffr17_11
lffr17_12
lffr17_13
lffr17_14
lffr17_15
lffr17_16
lffr17_17
lffr17_18
lffr17_19
lffr17_20
lffr17_21
lffr17_22
lffr17_23
lffr17_24
lffr17_25

Segnung der Adventswurzel

Im Gottesdienst vom 1. Advent segnete Pfarradministrator Płatuński  die Adventswurzel. Sakristan Martin Jenny entzündete die erste Kerze.

Statt einem Adventskranz steht in der katholischen Kirche Reiden eine Adventswurzel. Die Wurzel Jesse geht auf eine Stelle im Alten Testament aus dem Buch Jesaja zurück, in der der Prophet einen zukünftigen Messias als gerechten Richter und Retter der Armen verheisst; dieser wird als Spross aus dem Baumstumpf Jesse wachsen. (Jesaja- Die Ankündigung des messianischen Reiches: 11,1-16)

Bilder: Beatrix Bill

adventskranz2017_01
adventskranz2017_02
adventskranz2017_01
adventskranz2017_02

Beliebter Gast im Gottesdienst

Im Gottesdienst vom 3. Dezember hielt der Samichlaus mit seinen zwei Helfern an der Seite von Pfarradministrator Płatuński und den Ministranten Einzug in die Kirche. Dies erfreute nicht nur die Kinderschar, nein auch die Erwachsenen lauschten gespannt seinen Erzählungen. Auch die süssen Gaben wussten gross und klein zu schätzen.

Dass der Samichlaus sich inmitten einer Kinderschar wohl fühlt, zeichnete sich im Gottesdienst sehr schnell ab. Lebhaft berichtete der Bischof Nikolaus wie er seinen unentbehrlichen Helfer den «Schmutzli» kennenlernte und was ihre Begegnung so wertvoll machte. Weshalb sein treuer Freund und Helfer den Namen «Schmutzli» bekam und wieso ihn heute zwei «Schmutzli» begleiteten. Auch für die Fragen der Kinder hatte er ein offenes Ohr. Er verriet unter anderem, was es mit seiner Kopfbedeckung, der Mitra, auf sich hat und dass er ein goldenes Kreuz um den Hals trägt, weil er ein gläubiger Mensch sei. Ein Kind wollte wissen, wieso er schwarze Schuhe trage. Schmunzelnd gestand der Samichlaus, dass dies nicht die Originalfarbe sei. «Vom vielen Laufen haben meine Schuhe stark gelitten. Aber der «Schmutzli» putzt sie mir mit Russ und deshalb glänzen sie noch immer so schön schwarz.», meinte der Samichlaus.

Pfarradministrator Płatuński schnitt das Thema Zeit an. Wo viele Menschen das Gefühl haben Zeit zu verlieren oder zu gewinnen. Aber auch wie wichtig es ist, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Eines stand fest, die leuchtenden Kinderaugen und die zufriedenen Gesichter der zahlreichen Besucher bewiesen, die Zeit im Gottesdienst war eine schöne, mit Gaben vom Samichlaus versüsste, geschenkte Zeit.

Text und Bilder: Beatrix Bill

samichlausgd2017_01
samichlausgd2017_02
samichlausgd2017_03
samichlausgd2017_04
samichlausgd2017_05
samichlausgd2017_06
samichlausgd2017_07
samichlausgd2017_08
samichlausgd2017_09
samichlausgd2017_10
samichlausgd2017_11
samichlausgd2017_12
samichlausgd2017_13
samichlausgd2017_14
samichlausgd2017_15
samichlausgd2017_16
samichlausgd2017_17

 


Willst du Gott etwas sagen, so sage es dem Wind.

Aus Ghana


 

Informationen Fastenopfer 2018

«Werde Teil des Wandels»

In diesem Jahr werden wiederum keine Fastenopfer Unterlagen versandt.

Alle Informationen finden Sie im Link >>> zur Fastenopferkampagne 2018.

Die Fastenkalender und Opfertäschlein werden in den Kirchen aufgelegt.

Ihr Seelsorgeteam

>>> zur Fastenopferkampagne 2018