Aktuelle Berichte und Bilder

Patrozinium St. Anna Kapelle Reidermoos

Was ist der Sinn des Lebens?

Am Sonntag, 22. Juli wurde im Reidermoos das Patrozinium der Kapelle St. Anna gefeiert. Die heilige Anna ist die Mutter Marias und damit Grossmutter Jesu. Ihr Name steht für Liebe, Gnade und Anmut. Rund 70 Gäste wurden auf dem Schulhausplatz von Pastoralassistent Mathias Mütel zum feierlichen Gottesdienst begrüsst. Anstelle der Orgel erklang das Alphorn, gespielt von Sepp Lütolf, Reiden. Für den Gesang sorgte das Jodelchörli «Freu di Härz» aus Reiden.

«Was ist der persönliche Sinn ihres Lebens?» Mit dieser gar nicht leicht zu beantwortenden Frage eröffnete Pastoralassistent Mütel seine Predigt. Er berichtete vom alttestamentlichen Hirtenbild und übertrug dieses auf die heutige Zeit als Zielorientierung für ein gelingendes, erfolgreiches Leben. Einem Leben, in dem es letztlich darauf ankommt, dass man das, was man tut, so wichtig und erfüllend findet, dass man sich wirklich damit identifiziert.

Die Gottesdienstbesucher lauschten dem Alphornspiel von Sepp Lütolf. Die Klänge rollten mal sanft, mal kräftig, gar wehmütig über die Landschaft. Mit Stücken wie «Sunnestrahle» von Hannes Fuhrer oder «Summertag» von Ernst Sommer sang sich das Jodelchörli «Freu di Härz» in die Herzen der Zuhörer. Gross war der Applaus für das Können der Musizierenden.

Nach dem Gottesdienst pilgerten alle zur St. Anna Kapelle. Der Pastoralassistent lud auch hier zum gemeinsamen Gebet ein und segnete die Kapelle sowie die Anwesenden. Zurück auf dem Schulhausplatz lud ein erfrischender Apéro zum verweilen ein. Ein schönes Fest endete im munteren Austausch.

Text und Bilder: Beatrix Bill 

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Papstbesuch vom 21. Juni in Genf
Andrea und Doris Kaufmann sowie Zoe Haas nahmen an der Heiligen Messe von Papst Franziskus teil

Als der Besuch von Papst Franziskus, mit dem Höhepunkt der Heiligen Messe in der Palexpo-Halle, publiziert wurde, bemühten sich die drei Frauen um die begehrten Tickets.

Doris Kaufmann wollte sich die Gelegenheit, Papst Franziskus einmal Live zusehen, nicht entgehen lassen. Sie fühlt sich von Papst Franziskus angesprochen und befürwortet seine Einstellung. Sein Umgang mit den Armen dieser Welt sei beeindruckend und seine Schlichtheit sage ihr zu. «Der Name Franziskus passt zu ihm», betonte sie.

Für ihre Schwester Andrea Kaufmann und Kollegin Zoe Haas wird es nicht die erste Begegnung mit einem Papst sein. Am Nationalen Weltjugendtag in Bern 2004 sahen sie Papst Johannes Paul II. Mit der Teilnahme am Weltjugendtag in Köln 2005 konnte Andrea Kaufmann die erste offizielle Auslandsreise von Papst Benedikt XVI als Oberhaupt der katholischen Kirche miterleben.

Am Donnerstag, 21. Juni 2018 war es soweit. In freudiger Erwartung stiegen die drei Frauen in den Zug nach Genf. Zuerst genossen sie einen Stadtbummel um sich dann auf den Weg zur Palexpo-Halle zu machen. Mit grossem Polizeiaufgebot und Kontrollen wurde für die Sicherheit der rund 30'000 Besucher (im Vorfeld wurde von 41'000 gesprochen) gesorgt.

Papst begeisterte die Menge

Die Stimmung in der Halle war sehr gut. Eine friedliche Ansammlung von Menschen unterschiedlichster Nationen und jeder Altersgruppe. Papst Franziskus fuhr auf einem Elektromobil durch die wartende Menge. Die Freude der Menschen war spürbar, der Papst zum Greifen nahe. Für den Gottesdienst war der Altar vor schöner Bergkulisse mit Kreuz hergerichtet. Die Heilige Messe wurde auf Italienisch gehalten. Eine französische Übersetzung war über die Leinwände zu lesen. Obwohl nicht alles akustisch zu hören war, wurden sie von der Stimme und der Ausstrahlung des Papstes ergriffen. Die musikalische Begleitung mit Chor waren passend gewählt. Eindrücklich war auch die Präsenz der ehemaligen Schweizer Gardisten. Über 500 Priester und Diakone nahmen an der heiligen Messe Teil und halfen mit, die Kommunion an die Gläubigen zu verteilen.

Andrea Kaufmann, Doris Kaufmann und Zoe Haas waren sich einig. Die Reise hat sich gelohnt und die Organisation liess nichts zu wünschen übrig.

Bilder und Video: Andrea Kaufmann
Text: Beatrix Bill

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Zwei «guten Geistern» die Ehre erwiesen

Am Sonntag, 24. Juni, feierte die Pfarrei Reiden das Geburtsfest ihres Kirchenpatrons Johannes der Täufer. Im Zentrum standen dabei Pfarreisekretärin Alexandra Arnet und der langjährige Lektor Sepp Meier. Speziell begrüsst wurden die Neuzuzüger Antonia Estermann und Christoph Hofstetter.

Pfarradministrator Jarosław Płatuński baute seine Ansprache auf dem selbstgewählten Motto des Kirchenpatrons auf. Es lautete: Er muss wachsen (gemeint ist Jesus), ich aber muss kleiner werden. Ein ziemlich ungewöhnlicher Satz, den der Prophet Johannes da sprach. Eine Haltung die nicht dem Trend unserer Welt entspricht. In ihr spiegelt sich aber das Selbstbewusstsein und die Grösse eines Menschen, der sich daran erfreuen kann, dass ein anderer zum Zug kommt, grösser wird und er dessen Grösse auch anerkennt.

Alexandra Arnet ist seit 15 Jahren als Pfarreisekretärin in der Pfarrei Reiden Wikon tätig. Jarosław Płatuński gratulierte der Jubilarin im Namen der ganzen Kirchgemeinde und verdankte ihren wertvollen Einsatz. «Dein Beruf ist vielseitig und anspruchsvoll. Deine Arbeit trägt entscheidend dazu bei, dass die Pfarrei ihre Aufgaben wahrnehmen kann», sagte er.  Als Sekretärin sei Alexandra Arnet ein wichtiges Bindeglied zwischen kirchlichem Personal und Pfarreiangehörigen in breiter Öffentlichkeit. Pfarrer Płatuński gab seiner Freude Ausdruck, weiter mit ihr zusammenarbeiten zu dürfen.

Sepp Meier trat nach vielen Jahren im Dienst als Lektor zurück und wurde für seine Verdienste gebührend verabschiedet. Diese Anerkennung nahm er auf der Empore der Kirche entgegen. Denn da stand er als Sänger im Einsatz. Der Ökumenische Chor Reiden, unter der Leitung von Walter Ziörjen, begeisterte mit feierlichem Gesang. Begleitet wurde der Chor von Bruno Kaufmann an der Orgel.

Lisbeth Morgenthaler, Kirchmeierin, informierte kurz über die getätigten Arbeiten bei der Innenreinigung der Kirche. Diese wurden pünktlich zu Pfingsten erfolgreich abgeschlossen. Sie verdankte die Arbeit der verschiedenen Handwerker namentlich.

Ein Fest, um sich näher kennenzulernen

Im Anschluss konnten sich die Kirchgänger bei einem Apéro erfrischen, in der Festwirtschaft hinsetzen und die feinen Grilladen, knackigen Salate und das Dessertbuffet geniessen. Die süssen Leckereien wurden von den Ministranten organisiert. Die persönlich verschickte Einladung an die Neuzuzüger nahmen Antonia Estermann und Christoph Hofstetter wahr. Sie schätzten das persönliche Gespräch mit Pfarradministrator Płatuński und weiteren Gästen. Die Zeit verflog schnell beim gemütlichen Zusammensein. Applaus und lobende Worte erfreuten die Herzen der zahlreichen Mitwirkenden.

Text und Bilder: Beatrix Bill 

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In der Freude liegt viel Kraft

Am 03. Juni fand der stets gut besuchte Feldgottesdienst bei der Pfadihütte Reiden statt. Dies erfreute nebst Pastoralassistent Matias Mütel auch Luzia von Matt. Im Jahre 2012 wurde ihre Idee in die Tat umgesetzt und ist seitdem fester Bestandteil im Jahresprogramm der Pfarrei-Wikon.

Die Pfadi steuerte die Fürbitten bei. Agnes Arnold und Vreni Kleeb spielten Akkordeon, unterstützt von Vreni Kaufmann mit der Mundharmonika. Einige Besucher nahmen den Anlass als gute Gelegenheit für einen Morgenspaziergang wahr. Mathias Müttel berichtete in seiner Ansprache über den Sinn des Sabbatgebotes und seine sozialen und heilwirksamen Dimensionen. Feiertage sollen Freude und Kraft schenken. Und so waren denn auch alle Anwesenden eingeladen, sich an diesem Tag bewusst zu erholen, zu erfreuen, Zwietracht und Missgunst von sich fernzuhalten und neue Freundschaften zu schliessen oder alte zu vertiefen. Gelegenheit dazu wurde beim anschliessenden Apéro geboten.

Text und Bilder: Beatrix Bill 

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Ansehen ist der gute Ruf, den man geniesst, weil viele schweigen.

Philip Dormer Stanhope,
Earl of Chesterfield (1694 - 1773)


Bistum Basel

Goldene Hochzeit 2018

Feiern Sie dieses Jahr Ihre goldene Hochzeit? Herzliche Gratulation!

Bischof Felix Gmür von Basel lädt diejenigen Paare und ihre Angehörigen ein, welche das Jubiläum der goldenen Hochzeit feiern dürfen.

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Theater 58

«Der Engel»
- Schauspiel von Silja Walter -

Freitag, 21. September, 20.00
Pfarrei- und Begegnunszentrum
St. Johannes
Feldstrasse 2, 6260 Reiden

Eintritt: Fr. 20.-
Abendkasse ab 19.00 geöffnet

Von Silja Walter eigens für das Theater 58 geschrieben, stellt das Stück eine grosse Geschichte zur Menschwerdung dar.

Was macht einen Menschen aus?
Der Engel sieht das Leid der Flüchtlinge und versucht ihnen zu helfen und das Leid zu lindern.
Doch dann überkommt ihn plötzlich noch eine andere Vision von seiner Zeit auf Erden.

Silja Walter stellt in «Der Engel» drei Fragen:

  • Was ist ein Mensch?
  • Was ist ein Engel?
  • Wo erkennen Sie sich im Stück?

Die Zuschauer werden mit Flüchtlings- und aber auch mit «normalen» Menschenproblemen konfrontiert und sollen daraus selber, für sich eine Antwort finden und Stellung beziehen.

www.theater58.ch