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Festschrift mit Programm


Pantomimenpredigt wurde vom Liturgieteam der Frauen Reiden mitgestaltet
Gott ruft uns zu: «Du bist gemeint!»

Am vergangenen Sonntag wurde in der Kirche Reiden die Predigt auf eine aussergewöhnliche Art gehalten. Das pantomimische Spiel «Du bist gemeint» lud ein, die biblische Botschaft durch die Körpersprache zu sehen und mit der heutigen Zeit in Verbindung zu bringen.

Anlässlich der Feierlichkeiten 750 Jahre Pfarrei Reiden begrüssten Agnes Arnold und Priska Schmid vom Liturgieteam der Frauen Reiden die Besucher zur Andacht. Sie waren Mitwirkende, in der von Christoph Schwager, Mime und Theologe, entwickelten und inszenierten Pantomimenpredigt «Du bist gemeint», welche das Thema der christlichen Berufung aufnahm. Die biblischen Texte und die Pantomimenperformance gaben Impulse sich mit der Nachfolge Jesu Christ auseinander zu setzten.

Von Gott gestärkt

Im ersten Teil des Stückes wurde Anhand der Lesung aus dem Buch der Könige (1 Kön. 19,2-13a) aufgezeigt, dass die Fragen Elijas und seine Erfahrungen aktuell sind. Was will Gott von mir? Wie erfahre ich ihn? Wo werde ich getäuscht oder irregeführt? Wie dem Propheten damals zeigt er sich den Suchenden von heute oft im Kleinen, Alltäglichen und Unerklärbaren. Nicht in lauten Tönen, sondern in leisen Klängen, in der Stille.

Vom Sämann

Dieses Gleichnis (Luk. 8,4-8) verdeutlichte im zweiten Teil, dass jeder Mensch dazu berufen ist zu wachsen, geschenkte Begabungen zu entfalten, Freude zu wecken, Gerechtigkeit zu schaffen und Gemeinschaft zu fördern.

Zum Schluss trug der Mime Christoph Schwager seinen Rucksack, stellvertretend für alle, zum Altar, vor Gott. Dieser war gefüllt mit den persönlichen Lebens- und Glaubenserfahrungen, mit Freude und Leid. Er enthielt aber auch die von Gott geschenkten Gaben für den Weg jedes einzelnen.

Organist Walter Ziörjen überzeugte mit passenden Orgelklängen und Zwischenstücken. Die Geschwister Raphael und Jeremy aus Reiden meisterten ihren Kurzauftritt gekonnt. Mit grossem Applaus verdankten die Anwesenden allen Beteiligten das harmonische Zusammenspiel von Pantomime, Text und Musik.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Versöhnungsweg der 4. Klässler aus Reiden und Wikon zum Thema: Holz - Weg
…und so macht ihr euch auf den Weg…

Über dein Leben nachdenken? Wenn nötig, umkehren? Tröstende Worte sprechen, Frieden stiften, zuhören, Zeit haben, meinen Zorn beherrschen, andere anlächeln, schwierige Aufgaben überwinden, mich versöhnen.

Mit diesen Gedanken machten sich die 4. Klässler mit ihrer Begleitperson auf den Versöhnungsweg. Die verschiedenen Stationen waren vom 04. bis 08. Mai in der Kirche Wikon aufgebaut.

Beim Betrachten der verschiedenen Hölzer wie dem Brenn – Holz, Tot – Holz, Saat – Holz, Spalt – Holz, Bau – Holz, Kreuz – Holz gab es viel zu überlegen und zu besprechen. Auch war viel Kreativität gefragt, durften die Kinder doch selbst ihr Holz – Kreuz binden und ihre eigene Kirche bauen.

Wichtig war auf diesem Versöhnungsweg zu verstehen, dass Versöhnung immer ein Geschenk ist und nicht etwas, was wir allein machen können. Du kannst und darfst alles mitgestalten. Du bist nicht allein. Einer geht mit dir, Jesus, ihm darfst du vertrauen. Der Weg endete mit einer Versöhnungsfeier in der Kirche Reiden.

Herzlichen Dank

Nun ist der Versöhnungsweg 2021 wieder vorbei. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten, die zu diesem gelungenen Weg etwas beigetragen haben. Ganz herzlichen Dank an Roman Morgenthaler für das Sponsoring der Holzlattli.

Das Katecheten Team:
Erika Bättig, Christine Kaufmann, Helene Bühler-Erni

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Andachtsfeier zum Muttertag

Im Rahmen des Jubiläums 750 Jahre Pfarrei Reiden fand am späten Sonntagnachmittag eine Andachtsfeier statt. Kurt Zurfluh aus Pfaffnau begrüsst die Besucher in der Kirche Reiden. Drei Kleinformationen der Brass Band, Musikgesellschaft Reiden, gestalten den musikalischen Teil.

Passend zum Muttertag verglich Kurt Zurfluh das traditionelle Rollenbild der Mütter bis hin zum Familienbild der heutigen Zeit. Dabei zog er Parallelen zur Bibel, beleuchtete die Bedeutung der Gottesmutter Maria und gab Antworten auf die Frage: «Was wäre, wenn ihr Mann Josef nicht so gehandelt hätte wie er gehandelt hat?» Zwischen den gespielten Stücken der Musikantinnen und Musikanten hatten die Zuhörer Zeit sich Gedanken zu machen und das Gespräch mit Gott zu suchen. Als Quartett oder Quintett brillierten sie mit Auftritten wie «Joshua fit the Battle of Jericho», «Tales from Scotland» oder einem Teil von «Eine kleine Nachtmusik». Johannes Pickhardt verdankte im Namen der Pfarrei alle Mitwirkenden. Das Publikum stimmte mit grossem Applaus zu. Ein süsses Gebäck in Herzform durfte als Erinnerung an die besinnlichen Momente mit nach Hause genommen werden.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Chele för Chend - Chenderfiir
Zu Hause ist es am schönsten

Am Sonntag, 2. Mai waren die jüngsten Mitglieder unserer Pfarreien und ihre Begleitpersonen zur Chenderfiir in die Kirche in Langnau eingeladen.

Wo ist es gemütlich?

Gespannt verfolgten die Familien, die Suche nach einem neuen Zuhause für den kleinen Maulwurf. Die Kinder und ihre Begleitpersonen durften sich in ein Tuch einkuscheln und sich Gedanken darüber machen, was es alles braucht, um sich wohlzufühlen.

Eine Kerze mit einer versteckten Überraschung wird ihnen zuhause gemütliche Stunden schenken und sie an diese Feier erinnern.

Die nächste Chenderfiir findet am 12. September in Langnau statt.

Text und Bilder: Alexandra Kneubühler

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10. April 1271 bis 10. April 2021
Seit 750 Jahren im Glauben verwurzelt

Am 10. April 1271 wurde die Pfarrei Reiden das erste Mal geschichtlich erwähnt. Auf den Tag genau 750 Jahre später fand in der Kirche Reiden ein inhaltsreicher Festgottesdienst statt. Unzählige Menschen haben ihre Spuren hinterlassen, und der Weg durch die Zeit endete nie an den Grenzen der Pfarrei Reiden-Wikon. Damals wie heute gehen sie einzeln oder als Gemeinschaft Schritte, die dem Leben von vielen dienen.

Eröffnet wurde die Eucharistiefeier mit einem feierlichen Einzug, angeführt von den Delegationen des Malteserhospitaldienstes, des Johanniterordens, des Souveränen Malteserordens sowie Lucia Wicki-Rensch von «Kirche in Not (ACN)», gefolgt von den Ministranten, Mitwirkenden im Gottesdienst und dem Hauptzelebranten Jarosław Płatuński. Der Pfarradministrator begrüsste ehemalige Mitarbeitende, welche der persönlichen Einladung nachkamen, die Anwesenden in der Kirche und alle Interessierten, die via Livestream mit dabei sein konnten.

Er fuhr mit einer kurzen Einführung geschichtlicher Eckdaten fort. Unter anderem war zu vernehmen, dass mit der Gründung der Johanniterkommende 1284 die Pfarrei an den Johanniterorden überging. Über 500 Jahre übte der Johanniterorden die Seelsorge in der Pfarrei Reiden und Umgebung mit grosser Begeisterung aus. 1863 erfolgte die Ablösung durch den Staat. Der erste Pfarrer war Johann Isenegger. Reiden wurde eine eigene Pfarrei, war aber immer noch mit der Kantonsregierung Luzern verbunden. Seit 1951 befindet sich die Kommende und die Pfarrkirche im Eigentum der katholischen Kirchgemeinde Reiden.

Im Glauben wachsen

Die Bibel vergleicht einen Menschen, der sein Leben auf Gott und seine Massstäbe baut mit einem Baum. Warum? Darauf gab Pfarrer Płatuński in seiner Predigt Antworten. Er sprach von den Wurzeln des Baumes, die bei allen Wetterlagen für dessen Verankerung zuständig sind und ausserdem die Nähstoffaufnahme gewährleisten. Voraussetzungen für grüne Blätter und saftige Früchte. Vergleiche zeigten, dass eine Beziehung zu Jesus nicht Funkstille oder Stillstand, sondern aktives Wachstum und ständige Vertiefung bedeuten. Werte, die nach aussen sichtbar werden. «Wir müssen uns nicht möglichst viel anstrengen, um in der Beziehung zu Gott zu wachsen. Wir dürfen Gott unseren Glauben geben und er macht ihn stark wie einen Baum. Das macht uns Mut, und bleibt für die zukünftigen Generationen, wie unseren Vorfahren, denen wir das heutige schöne Fest zu verdanken haben.» Mit diesen Worten endete die feierliche Predigt des Pfarradministrators. Passend zum Motto des Jubiläumsjahres «Im Glauben verwurzelt» erhielten die Gottesdienstbesucher neben einer Festschrift, einer Jubiläumskerze und Streichhölzern ein kleines Bäumchen als Erinnerung. Für die Zuschauer, welche via Livestream am Festakt teilnahmen, standen Vorräte in der Kirche Reiden zum Abholen bereit.

Zwei besondere Gratulanten

Das seit 1947 bestehende Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» wurde von Lucia Wicki-Rensch, Informationsbeauftrage Schweiz/Lichtenstein, im Gottesdienst vorgestellt. Unterstützt werden arme, bedrängte und verfolgte Christen. Aktuell ist das Hilfswerk in 140 Ländern präsent und finanziert jährlich mehr als 5'000 Projekte. Verschiedene Projektpartner waren in den letzten Jahren in der Pfarrei Reiden-Wikon zu Gast, um über die Situation vor Ort zu informieren. Denn Religionsfreiheit ist nicht in jedem Staat garantiert. «Ich bin jedoch zuversichtlich, dass solange es der katholischen Kirche und auch «Kirche in Not (ACN)» gelingt von ihren Botschaften zu sprechen, wird die Pfarrei Reiden-Wikon, aber auch «Kirche in Not (ACN)» noch viele schöne Jubiläen feiern können», sagte die Referentin und dankte allen Pfarreiangehörigen herzlich, für die immer wieder grosszügige Unterstützung.

Im Gedenken und zur Bekräftigung der jahrhundertealten Freundschaft zwischen Reiden und dem Malteserorden sprach Martin von Walterskirchen, Präsident der Schweizer Assoziation des Souveränen Malteserorden, das Ordensgebet der Malteser und gratulierte der Pfarrei zu ihrem hohen Jubiläum.

Musikalisch begleitet wurde der Festgottesdienst von Bruno Kaufmann an der grossen Orgel, Walter Ziörjen an der Chororgel und Ursula Ziörjen auf der Querflöte. In vielen Facetten wechselnde Klangfarben erfüllten die Kirche. Treffend und mit Freude gespielt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

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Der Wunsch, Freund zu sein, ist das Werk eines Augenblicks, aber die Freundschaft ist eine langsam reifende Frucht.

Aristoteles


Jahr des heiligen Josefs

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Festschrift mit Programm


Heimosterkerzen 2021
 HOK 2020 002

Motiv der Heimosterkerzen 2021
Bild: Herzog Kerzen AG

Die gesegneten Heimosterkerzen stehen
in beiden Kirchen zum Verkauf.
Reiden ab: 3. April
Wikon ab : 4. April
Preis pro Stück Fr. 8.-
Grösse: 50x200mm


Gottesdienste mit Schutzkonzept

Gültig ab 19. April bis auf Widerruf

> Schutzkonzept Gottesdienste Kirchen Reiden/Wikon 


 «Wir sind für Sie da»

Öffnungszeiten Pfarramt Reiden

Montag: 08.00-11.00, 14.00-16.00
Dienstag bis Freitag: 08.00-11.00

Im Pfarreizentrum ist Maskenpflicht.


Veranstaltungsstopp bis auf Widerruf
Pfarreizentrum Reiden und Pfarrsaal Wikon

> Infos zum Veranstaltungsstopp bis auf Widerruf


Prävention und Informationen
zum Corona-Virus

Massnahmen Pfarrei Reiden-Wikon
und schweizweit

> Informationen finden Sie hier.