Archiv 1. Halbjahr 2021

Fronleichnam 2021
Feste schaffen Platz, um zu feiern was wichtig ist

Fronleichnam ist ein Fest der Freude über die Gegenwart Gottes in unserer Mitte. Die Pfarrei Reiden-Wikon brachte dies mit einem Gottesdienst beim Alters- und Pflegezentrum Feldheim Reiden zum Ausdruck.

Zentrumsleiter Roland Meier und sein Team stellten die Infrastruktur beim Parkplatz vor dem Haupteingang auf und boten den Besuchern eine gute Atmosphäre. Pfarradministrator Płatuński hielt die Eucharistiefeier. Er sprach vom Ursprung des Fronleichnamsfestes, der im 13. Jahrhundert liegt. In einer Zeit in der die Messe für die allermeisten Christen eine Feier ohne Kommunionsempfang war. Höchstens einmal im Jahr, an Ostern, ging ein Christ zur Kommunion. Dass die Riten, die der Priester am Altar in Latein vollzog, etwas mit dem Letzten Abendmahl Jesu zu tun haben, schien aus dem Bewusstsein zu verschwinden. Die Nonne Juliana von Lüttich berichtete von einer Vision: Im Traum habe sie den Mond hellstrahlend gesehen, jedoch mit einem dunklen Fleck. Man deutete die Vision so, dass der Kirche ein Fest zu Ehren des Altarsakraments fehle. Bischof Robert von Lüttich führte das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie in seinem Bistum ein. 1264 erhob Papst Urban IV. Fronleichnam zum Fest der Gesamtkirche. «Wenn wir in festlicher Prozession, in diesem Jahr leider ohne, in der Monstranz das Brot des Lebens, in dem Christus selbst sich uns schenkt, durch die Strassen tragen, dann ist das unser Weg, den Glauben zu erneuern und die Gemeinschaft zu feiern», sagte der Pfarrer. Mit herzlichem Applaus wurde das Feldheim als Gastgeber und die musikalische Umrahmung des Quartetts der Brass Band, Musikgesellschaft Reiden, verdankt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

21060301
21060302
21060303
21060304
21060305
21060306
21060307
21060308
21060309
21060310
21060311
21060312
21060313
21060314
21060315
21060316
21060317
21060318
21060319
21060320
21060321
21060322
21060323
21060324
21060325
21060326
21060327
21060328

Feldgottesdienst mit der Pfadi Reiden

Am 30. Mai fand der alljährliche Feldgottesdienst statt. Da das Wetter mitspielte, konnte er glücklicherweise bei Sonnenschein im Pfadiheim durchgeführt werden. Bei der Gestaltung des Gottesdiensts half die Pfadi Reiden mit. Die Lesung wurde von einigen Leiterinnen und Leitern der Pfadi Reiden, unterstützt durch ein Theater, vorgetragen. Und das Lesen der Fürbitten übernahmen Kinder und Jugendliche der Pfadi, welche am Gottesdienst teilnahmen. Der Gottesdienst wurde von musikalischen Einlagen von Livia Wirz begleitet.

Text: Sarah Wicki
Bilder: Johannes Pickhardt

21053003
21053004
21053005
21053007
21053010
21053011
21053012
21053013
21053014
21053016
21053018
21053019
21053020

Generationentreff Wikon: «Ich lebe mit Träumen»

Im Vorabendgottesdienst zum Dreifaltigkeitssonntag wurde dem Generationenteam in der Kirche Wikon ein grosses Dankeschön ausgesprochen. Seit dessen Gründung vor acht Jahren konnten viele Menschen gewonnen werden, die ihre Zeit zum Wohle anderer einsetzten.

Im ersten Teil der Feierlichkeiten brachte Pfarradministrator Płatuński den Besuchern ein Glaubensgeheimnis des Christentums näher: Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Seine Erklärungen zeigten, Gott ist nicht statisch, sondern dynamische Kraft. Wie in den Bräuchen des Kirchenjahrs vorgesehen, wurde an diesem Ideenfest auch Salz gesegnet. Im Neuen Testament ist zu lesen: «Was das Salz für die Nahrung, das seid ihr für die Welt.»

Pep und Würze für Pfarrei und Kirche

Mit einem Gottesdienst im Jahr 2013 zum Thema «Ich lebe mit Träumen» läutete Jarosław Płatuński den Start zum Generationentreff ein. Nach einem guten Gedankenaustausch im Anschluss wurde der Generationentreff Wikon mit Angeboten für Jung und Alt unter der Leitung des Generationenteams ins Leben gerufen. In vielfältiger Weise haben viele diesen Traum von einer lebendigen Gemeinschaft in Wikon tatkräftig unterstützt und umgesetzt.

Angelika Naydowski war von Anfang an dabei. Gemeinsam mit dem Pfarrer übernahm sie Leitungsaufgaben. Er würdigte ihr Mitwirken bei unzähligen Aktivitäten in den Bereichen Liturgie, Diakonie und Verkündigung sowie gesellschaftlichen Zusammenkünften. Er sagte: «Liebe Angelika, die einen können sich formulieren, die andern sind handwerklich begabt und wieder andere haben durch ihre empathische Art Zugang zu den Menschen. Der liebe Gott hat dich mit all dem ausgestattet. Diese Gaben einzubringen, ist und war für dich die Motivation für dein freiwilliges Engagement. Dafür gebührt dir ein herzliches Vergelt`s Gott.»

Sichtlich gerührt bedankte sich Angelika Naydowski für die Worte und betonte, dass diese aber nicht allein ihr zustünden. Denn was wäre das Generationenteam ohne die vielen Helfer. Sie verdankte die nicht immer sichtbaren Helfer im Hintergrund, die Unermüdlichen, die sich selbständig und kreativ für die vielen Altersgruppen einsetzten, aber auch all jene die den Einladungen zum Generationentreff folgten, Wünsche und Ideen anbrachten. Sie ehrte die inspirierende, unkomplizierte Art der Zusammenarbeit mit dem Initianten und endete mit den Worten: «Jarek, du hast mir viele Freiheiten gelassen und alles wohlwollend begleitet.»

Nach 15 Jahren kirchlicher Mitarbeit, zuerst bei der katholischen Frauengemeinschaft Wikon, später im Kirchenrat und Generationenteam gibt sie ihr Amt per 31. Juli ab und freut sich auf die Anlässe, die auch in Zukunft in Wikon stattfinden werden, an denen sie einfach nur teilnehmen kann.

Der kräftige Applaus seitens der Besucher unterstrich die Wertschätzung für all jene, die das kirchliche Leben in irgendeiner Form mitgestalten. So wie Organistin Daniela Erni und Franz Erni an der Posaune. Die beiden setzten die musikalischen Akzente im Gottesdienst.  

Text und Bilder: Beatrix Bill

21052901
21052902
21052903
21052904
21052905
21052906
21052907
21052908
21052909
21052910
21052911
21052912
21052913
21052914
21052915
21052916
21052917
21052918
21052919
21052920
21052921
21052922
21052923
21052924
21052925
21052926
21052927
21052928
21052929
21052930
21052931
21052932
21052933
21052934
21052935
21052936
21052937
21052938
21052939
21052940
21052941
21052942
21052943
21052944
21052945
21052946

Pantomimenpredigt wurde vom Liturgieteam der Frauen Reiden mitgestaltet
Gott ruft uns zu: «Du bist gemeint!»

Am vergangenen Sonntag wurde in der Kirche Reiden die Predigt auf eine aussergewöhnliche Art gehalten. Das pantomimische Spiel «Du bist gemeint» lud ein, die biblische Botschaft durch die Körpersprache zu sehen und mit der heutigen Zeit in Verbindung zu bringen.

Anlässlich der Feierlichkeiten 750 Jahre Pfarrei Reiden begrüssten Agnes Arnold und Priska Schmid vom Liturgieteam der Frauen Reiden die Besucher zur Andacht. Sie waren Mitwirkende, in der von Christoph Schwager, Mime und Theologe, entwickelten und inszenierten Pantomimenpredigt «Du bist gemeint», welche das Thema der christlichen Berufung aufnahm. Die biblischen Texte und die Pantomimenperformance gaben Impulse sich mit der Nachfolge Jesu Christ auseinander zu setzten.

Von Gott gestärkt

Im ersten Teil des Stückes wurde Anhand der Lesung aus dem Buch der Könige (1 Kön. 19,2-13a) aufgezeigt, dass die Fragen Elijas und seine Erfahrungen aktuell sind. Was will Gott von mir? Wie erfahre ich ihn? Wo werde ich getäuscht oder irregeführt? Wie dem Propheten damals zeigt er sich den Suchenden von heute oft im Kleinen, Alltäglichen und Unerklärbaren. Nicht in lauten Tönen, sondern in leisen Klängen, in der Stille.

Vom Sämann

Dieses Gleichnis (Luk. 8,4-8) verdeutlichte im zweiten Teil, dass jeder Mensch dazu berufen ist zu wachsen, geschenkte Begabungen zu entfalten, Freude zu wecken, Gerechtigkeit zu schaffen und Gemeinschaft zu fördern.

Zum Schluss trug der Mime Christoph Schwager seinen Rucksack, stellvertretend für alle, zum Altar, vor Gott. Dieser war gefüllt mit den persönlichen Lebens- und Glaubenserfahrungen, mit Freude und Leid. Er enthielt aber auch die von Gott geschenkten Gaben für den Weg jedes einzelnen.

Organist Walter Ziörjen überzeugte mit passenden Orgelklängen und Zwischenstücken. Die Geschwister Raphael und Jeremy aus Reiden meisterten ihren Kurzauftritt gekonnt. Mit grossem Applaus verdankten die Anwesenden allen Beteiligten das harmonische Zusammenspiel von Pantomime, Text und Musik.

Text und Bilder: Beatrix Bill

210516001
210516002
210516003
210516004
210516005
210516006
210516007
210516008
210516009
210516010
210516011
210516012
210516013
210516014
210516015
210516016
210516017
210516018
210516019
210516020
210516021
210516022
210516023
210516024
210516025
210516026
210516027
210516028
210516029
210516030
210516031
210516032
210516033
210516034
210516035
210516036
210516037
210516038
210516039
210516040
210516041
210516042
210516043
210516044
210516045
210516046
210516047
210516048
210516049
210516050
210516051
210516052
210516053
210516054
210516055
210516056
210516057
210516058
210516059
210516060
210516061
210516062
210516063
210516064
210516065
210516066
210516067
210516068
210516069
210516070
210516071
210516072
210516073
210516074
210516075
210516076
210516077
210516078
210516079
210516080
210516081
210516082
210516083
210516084
210516085
210516086
210516087
210516088
210516089
210516090
210516091
210516092
210516093
210516094
210516095
210516096
210516097
210516098
210516099
210516100
210516101
210516102
210516103
210516104
210516105
210516106
210516107
210516108
210516109

Versöhnungsweg der 4. Klässler aus Reiden und Wikon zum Thema: Holz - Weg
…und so macht ihr euch auf den Weg…

Über dein Leben nachdenken? Wenn nötig, umkehren? Tröstende Worte sprechen, Frieden stiften, zuhören, Zeit haben, meinen Zorn beherrschen, andere anlächeln, schwierige Aufgaben überwinden, mich versöhnen.

Mit diesen Gedanken machten sich die 4. Klässler mit ihrer Begleitperson auf den Versöhnungsweg. Die verschiedenen Stationen waren vom 04. bis 08. Mai in der Kirche Wikon aufgebaut.

Beim Betrachten der verschiedenen Hölzer wie dem Brenn – Holz, Tot – Holz, Saat – Holz, Spalt – Holz, Bau – Holz, Kreuz – Holz gab es viel zu überlegen und zu besprechen. Auch war viel Kreativität gefragt, durften die Kinder doch selbst ihr Holz – Kreuz binden und ihre eigene Kirche bauen.

Wichtig war auf diesem Versöhnungsweg zu verstehen, dass Versöhnung immer ein Geschenk ist und nicht etwas, was wir allein machen können. Du kannst und darfst alles mitgestalten. Du bist nicht allein. Einer geht mit dir, Jesus, ihm darfst du vertrauen. Der Weg endete mit einer Versöhnungsfeier in der Kirche Reiden.

Herzlichen Dank

Nun ist der Versöhnungsweg 2021 wieder vorbei. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten, die zu diesem gelungenen Weg etwas beigetragen haben. Ganz herzlichen Dank an Roman Morgenthaler für das Sponsoring der Holzlattli.

Das Katecheten Team:
Erika Bättig, Christine Kaufmann, Helene Bühler-Erni

2021vw01
2021vw02
2021vw03
2021vw04
2021vw05
2021vw06
2021vw07
2021vw08
2021vw09
2021vw10
2021vw11
2021vw12
2021vw13
2021vw14
2021vw15
2021vw16
2021vw17
2021vw18
2021vw19
2021vw20
2021vw21
2021vw22
2021vw23
2021vw24
2021vw26
2021vw27
2021vw28
2021vw29
2021vw30
2021vw31
2021vw32
2021vw33
2021vw34
2021vw35
2021vw36
2021vw37
2021vw38
2021vw39
2021vw40
2021vw41
2021vw42
2021vw43
2021vw44
2021vw45
2021vw46
2021vw47
2021vw48
2021vw49
2021vw50
2021vw51
2021vw52
2021vw53
2021vw54
2021vw55
2021vw56
2021vw57
2021vw58
2021vw59
2021vw60
2021vw61
2021vw62
2021vw63
2021vw64
2021wv25

20 0112 KKG Logo 750 Jahre PANTONE

brass@church
Andachtsfeier zum Muttertag

Im Rahmen des Jubiläums 750 Jahre Pfarrei Reiden fand am späten Sonntagnachmittag eine Andachtsfeier statt. Kurt Zurfluh aus Pfaffnau begrüsst die Besucher in der Kirche Reiden. Drei Kleinformationen der Brass Band, Musikgesellschaft Reiden, gestalten den musikalischen Teil.

Passend zum Muttertag verglich Kurt Zurfluh das traditionelle Rollenbild der Mütter bis hin zum Familienbild der heutigen Zeit. Dabei zog er Parallelen zur Bibel, beleuchtete die Bedeutung der Gottesmutter Maria und gab Antworten auf die Frage: «Was wäre, wenn ihr Mann Josef nicht so gehandelt hätte wie er gehandelt hat?» Zwischen den gespielten Stücken der Musikantinnen und Musikanten hatten die Zuhörer Zeit sich Gedanken zu machen und das Gespräch mit Gott zu suchen. Als Quartett oder Quintett brillierten sie mit Auftritten wie «Joshua fit the Battle of Jericho», «Tales from Scotland» oder einem Teil von «Eine kleine Nachtmusik». Johannes Pickhardt verdankte im Namen der Pfarrei alle Mitwirkenden. Das Publikum stimmte mit grossem Applaus zu. Ein süsses Gebäck in Herzform durfte als Erinnerung an die besinnlichen Momente mit nach Hause genommen werden.

Text und Bilder: Beatrix Bill

2105090101
2105090102
2105090103
2105090104
2105090105
2105090106
2105090107
2105090108
2105090109
2105090110
2105090111
2105090112
2105090113
2105090114
2105090115
2105090116
2105090117
2105090118
2105090119
2105090120
2105090121
2105090122
2105090123
2105090124
2105090125
2105090126
2105090127
2105090128
2105090129
2105090130
2105090131
2105090132

Chele för Chend - Chenderfiir

Zu Hause ist es am schönsten

Am Sonntag, 2. Mai waren die jüngsten Mitglieder unserer Pfarreien und ihre Begleitpersonen zur Chenderfiir in die Kirche in Langnau eingeladen.

Wo ist es gemütlich?

Gespannt verfolgten die Familien, die Suche nach einem neuen Zuhause für den kleinen Maulwurf. Die Kinder und ihre Begleitpersonen durften sich in ein Tuch einkuscheln und sich Gedanken darüber machen, was es alles braucht, um sich wohlzufühlen.

Eine Kerze mit einer versteckten Überraschung wird ihnen zuhause gemütliche Stunden schenken und sie an diese Feier erinnern.

Die nächste Chenderfiir findet am 12. September in Langnau statt.

Text und Bilder: Alexandra Kneubühler

Chenderfiir


10. April 1271 bis 10. April 2021
Seit 750 Jahren im Glauben verwurzelt

Am 10. April 1271 wurde die Pfarrei Reiden das erste Mal geschichtlich erwähnt. Auf den Tag genau 750 Jahre später fand in der Kirche Reiden ein inhaltsreicher Festgottesdienst statt. Unzählige Menschen haben ihre Spuren hinterlassen, und der Weg durch die Zeit endete nie an den Grenzen der Pfarrei Reiden-Wikon. Damals wie heute gehen sie einzeln oder als Gemeinschaft Schritte, die dem Leben von vielen dienen.

Eröffnet wurde die Eucharistiefeier mit einem feierlichen Einzug, angeführt von den Delegationen des Malteserhospitaldienstes, des Johanniterordens, des Souveränen Malteserordens sowie Lucia Wicki-Rensch von «Kirche in Not (ACN)», gefolgt von den Ministranten, Mitwirkenden im Gottesdienst und dem Hauptzelebranten Jarosław Płatuński. Der Pfarradministrator begrüsste ehemalige Mitarbeitende, welche der persönlichen Einladung nachkamen, die Anwesenden in der Kirche und alle Interessierten, die via Livestream mit dabei sein konnten.

Er fuhr mit einer kurzen Einführung geschichtlicher Eckdaten fort. Unter anderem war zu vernehmen, dass mit der Gründung der Johanniterkommende 1284 die Pfarrei an den Johanniterorden überging. Über 500 Jahre übte der Johanniterorden die Seelsorge in der Pfarrei Reiden und Umgebung mit grosser Begeisterung aus. 1863 erfolgte die Ablösung durch den Staat. Der erste Pfarrer war Johann Isenegger. Reiden wurde eine eigene Pfarrei, war aber immer noch mit der Kantonsregierung Luzern verbunden. Seit 1951 befindet sich die Kommende und die Pfarrkirche im Eigentum der katholischen Kirchgemeinde Reiden.

Im Glauben wachsen

Die Bibel vergleicht einen Menschen, der sein Leben auf Gott und seine Massstäbe baut mit einem Baum. Warum? Darauf gab Pfarrer Płatuński in seiner Predigt Antworten. Er sprach von den Wurzeln des Baumes, die bei allen Wetterlagen für dessen Verankerung zuständig sind und ausserdem die Nähstoffaufnahme gewährleisten. Voraussetzungen für grüne Blätter und saftige Früchte. Vergleiche zeigten, dass eine Beziehung zu Jesus nicht Funkstille oder Stillstand, sondern aktives Wachstum und ständige Vertiefung bedeuten. Werte, die nach aussen sichtbar werden. «Wir müssen uns nicht möglichst viel anstrengen, um in der Beziehung zu Gott zu wachsen. Wir dürfen Gott unseren Glauben geben und er macht ihn stark wie einen Baum. Das macht uns Mut, und bleibt für die zukünftigen Generationen, wie unseren Vorfahren, denen wir das heutige schöne Fest zu verdanken haben.» Mit diesen Worten endete die feierliche Predigt des Pfarradministrators. Passend zum Motto des Jubiläumsjahres «Im Glauben verwurzelt» erhielten die Gottesdienstbesucher neben einer Festschrift, einer Jubiläumskerze und Streichhölzern ein kleines Bäumchen als Erinnerung. Für die Zuschauer, welche via Livestream am Festakt teilnahmen, standen Vorräte in der Kirche Reiden zum Abholen bereit.

Zwei besondere Gratulanten

Das seit 1947 bestehende Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» wurde von Lucia Wicki-Rensch, Informationsbeauftrage Schweiz/Lichtenstein, im Gottesdienst vorgestellt. Unterstützt werden arme, bedrängte und verfolgte Christen. Aktuell ist das Hilfswerk in 140 Ländern präsent und finanziert jährlich mehr als 5'000 Projekte. Verschiedene Projektpartner waren in den letzten Jahren in der Pfarrei Reiden-Wikon zu Gast, um über die Situation vor Ort zu informieren. Denn Religionsfreiheit ist nicht in jedem Staat garantiert. «Ich bin jedoch zuversichtlich, dass solange es der katholischen Kirche und auch «Kirche in Not (ACN)» gelingt von ihren Botschaften zu sprechen, wird die Pfarrei Reiden-Wikon, aber auch «Kirche in Not (ACN)» noch viele schöne Jubiläen feiern können», sagte die Referentin und dankte allen Pfarreiangehörigen herzlich, für die immer wieder grosszügige Unterstützung.

Im Gedenken und zur Bekräftigung der jahrhundertealten Freundschaft zwischen Reiden und dem Malteserorden sprach Martin von Walterskirchen, Präsident der Schweizer Assoziation des Souveränen Malteserorden, das Ordensgebet der Malteser und gratulierte der Pfarrei zu ihrem hohen Jubiläum.

Musikalisch begleitet wurde der Festgottesdienst von Bruno Kaufmann an der grossen Orgel, Walter Ziörjen an der Chororgel und Ursula Ziörjen auf der Querflöte. In vielen Facetten wechselnde Klangfarben erfüllten die Kirche. Treffend und mit Freude gespielt.

Text und Bilder: Beatrix Bill

21041001
21041002
21041003
21041004
21041005
21041006
21041007
21041008
21041009
21041010
21041011
21041012
21041013
21041014
21041015
21041016
21041017
21041018
21041019
21041020
21041021
21041022
21041023
21041024
21041025
21041026
21041027
21041028
21041029
21041030
21041031
21041032
21041033
21041034
21041035
21041036
21041037
21041038
21041039
21041040
21041041
21041042
21041043
21041044
21041045
21041046
21041047
21041048
21041049
21041050
21041051
21041052
21041053
21041054
21041055
21041057
21041058
21041060
21041061
21041062
21041063
21041064
21041065
21041066
21041067
21041068
21041069
21041070
21041072
21041073
21041074
21041076
21041078
21041079
21041080
21041081
21041082
21041083
21041084
21041085
21041086
21041087
21041088
21041089
21041090
21041091
21041092
21041093
21041094
21041095
21041096
21041098
21041099
21041100
21041101
21041102
21041103
21041104
21041105
21041106
21041107
21041108
21041109
21041110
21041111
21041112
21041113
21041114
21041115
21041116
21041117
21041118
21041119
21041120
21041121
21041122
21041123
21041124
21041125
21041126
21041127
21041128
21041129
21041130
21041131
21041132
21041133
21041134
21041135
21041136
21041137

Andacht am Hoher Donnerstag
Abendmahlsfeier mit den Erstkommunikanten

Die Erstkommunikanten von Reiden und Wikon sowie ein Elternteil waren eingeladen mit uns die Abendmahlsfeier in der Kirche zu feiern. Die Kinder brachten ihre selbstgebackenen Brote mit und legten es an den gedeckten «Tisch» vor dem Altar nieder. Die Katechetinnen Christine Kaufmann und Helene Bühler bereiteten die Feier vor und konnten fast alle Erstkommunamikanten und ihre Begleitpersonen begrüssen.

Die grosse Osterkerze wurde angezündet, so war Jesus mitten unter uns. Nachdem wir die Abendmahlsgeschichte gehört hatten und staunten, wie Jesus als Diener bei seinen Jüngern war, fragten wir die Erstkommunikanten, was denn eigentlich ein Diener sei? Wer ist gut zu uns? Können wir auch Diener sein? Wer tut viel für mich? Diese Fragen wurden schnell beantwortet, sind sich die Kinder doch sehr bewusst, dass ihre Eltern, Grosseltern viel für sie tun.

Zwischendurch hörten wir das erste Mal die Lieder zur Erstkommunion.

Nach der Segnung der Brote erinnerten wir uns an den Auftrag von Jesus. «Erinnert euch immer daran, was ich bei diesem Essen zu euch gesagt habe. Teilt so miteinander Brot und Wein und ihr werdet spüren, dass ich bei euch bin.»

Mit frohem Herzen und der Hoffnung auf Ostern entliessen wir die ganze Gemeinschaft nach dem Segen.

Die Katechetinnen Helene Bühler-Erni und Christine Kaufmann

21040101
21040102
21040101
21040102

Ostern in Reiden und Wikon
Im Licht der Auferstehung

In Reiden wurde am Samstagabend die Osternacht gefeiert, in Wikon in der Sonntagmorgendämmerung die Auferstehungsliturgie. Licht, Wasser, Leben und gebrochenes Brot waren die vier grossen Themen der Gottesdienste.

Pfarradministrator Płatuński sowie die Lektorinnen, Ministranten und Sakristane sorgten mit Fürbitten, Gebeten, Lesungen und Segnungen für eine stimmungsvolle Verkündigung der österlichen Botschaft. Gastsängerin Manuela Baumgärtner beeindruckte mit dem gesungenen Osterlob, dem «Exsultet» (lat. «es jauchze»), zu Beginn der Lichtfeier. Organist Bruno Kaufmann unterstrich mit seinen Zwischenspielen gekonnt die dramatischen und freudigen Geschehnisse rund um die Ostergeschichte.

In Gottes Hand

In seiner Ansprache erklärte der Pfarrer den Zuhörern, wie Gott im Ereignis der Auferstehung seines Sohnes die Massstäbe des Lebens verschiebt. Was der Mensch an Vorstellung vom Leben bis anhin mitgebracht hat, verliert seine Bedeutung. Alles was als unüberwindbar galt, ja sogar die letzte Grenze des Menschen, der Tod, ist gefallen. Jarosław Płatuński betonte: «Die Dimensionen des Lebens haben sich erweitert. Kopf und Herz müssen neu erfinden». Die ganze Verkündigung dieser Ostertage verdeutliche ihm: «Gott bringt die Menschen an ihre Grenzen und immer auch ein Stückchen darüber hinaus, aber er weicht nie von ihrer Seite.»

Mit grossem Applaus verdankten die Besucher den Einsatz aller Mitwirkenden. Ein Fläschchen gesegnetes Osterwasser durfte mit nach Hause genommen werden. Als Erinnerung an die eigene Taufe und das in der Feier erneuerte Taufversprechen.

Text: Beatrix Bill

Impressionen der Auferstehungsliturgie Wikon:

Bilder: Beatrix Bill
 
21040401
21040402
21040403
21040404
21040405
21040406
21040407
21040408
21040409
21040410
21040411
21040412
21040413
21040414
21040415
21040416
21040417
21040418
21040419
21040420
21040421
21040422
21040423
21040424
21040425
21040426
21040427
21040428
21040429
21040430
21040431
21040432
21040433
21040434
21040435
21040436
21040437
21040438
21040439
21040440
21040441
21040442
21040443
21040444
21040445
21040446
21040447
21040448
21040449
21040450
21040451
21040452
21040453

 

Impressionen der Osternachtfeier Reiden:

Bilder: Beatrix Bill
 
21040301
21040302
21040303
21040304
21040305
21040306
21040307
21040308
21040309
21040310
21040311
21040312
21040313
21040314
21040315
21040316
21040317
21040318
21040319
21040320
21040321
21040322
21040323
21040324
21040325
21040326
21040327
21040328
21040329
21040330
21040331
21040332
21040333
21040334
21040335
21040336
21040337
21040338
21040339
21040340

Kreuzweg 2021 - Hände, die mich tragen

Am Karfreitag, 9.30 Uhr luden die Pfarrei Reiden zusammen mit Schülerinnen und Schülern der zweiten Oberstufe zur diesjährigen Kreuzwegandacht ein.

In Erinnerung an damals galt es den Kreuzweg für uns heute be-«greiflich» zu machen. Während fünf ausgewählten Stationen aus dem Leidensweg Jesu wurde aufgezeigt, worin unser Leben letztendlich gründet: In Gottes Händen. Anhand von Bildern von Sieger Köder wurde so das Leid und die Hoffnung der Menschen vor Augen gehalten.

Text und Bilder: Johannes Pickhardt
 
21040201
21040202
21040203
21040204
21040205

Palmsonntag in der Kirche Reiden
Im Glauben auf einen «grünen Zweig» kommen

Mit einem zweisprachigen Gottesdienst am Palmsonntag wurde der Auftakt in die heilige Woche eingeläutet. Zu Gast in Reiden war die italienische Mission des Kantons Luzern. Mit der Segnung der Palmzweige wurde an den Empfang Jesu in Jerusalem erinnert, als er, auf einem Esel reitend, von der Menge jubelnd empfangen wurde.

Ein Siegeszug der schnell in Hass umschlug. Das gelesene Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem war für die Gottesdienstbesucher wie ein Bild, durch das sie in die Ereignisse der Karwoche eintreten konnten. Was sich damals abspielte, übertrug Jarosław Płatuński in seiner Predigt auf den Alltag. Er sprach von Werten und Idealen, die gestern für alle selbstverständlich waren, heute für viele relativ sind und morgen gar nicht mehr gelten. Und dieser Wandel gehe nicht mit einem lauten Knall einher, sondern geschehe schleichend, fast unbemerkt. «Nicht selten leben wir in einer Welt mit doppeltem Boden», sagte der Pfarradministrator und betonte: «Diese Doppelbödigkeit gilt es wahrzunehmen und zu bedenken. So bitten wir zu Beginn dieser heiligen Woche vor allem um Standfestigkeit und gegen Wankelmütigkeit im Glauben.»

Für die musikalische Mitgestaltung der Feier sorgten Franziska Aregger auf der Panflöte und Bruno Kaufmann an der Orgel.

Die Mitfeiernden nahmen die Palmzweige mit nach Hause. Palmwedel gelten als Sinnbild des Lebens, der Hoffnung, Freude und Erlösung. Sie erinnern daran, Frieden zu stiften und in die Welt zu tragen.

Text und Bilder: Beatrix Bill
 
21032801
21032802
21032803
21032804
21032805
21032806
21032807
21032808
21032809
21032810
21032811
21032812
21032813
21032814
21032815
21032816
21032817
21032818
21032819
21032820
21032821
21032822
21032823
21032824
21032825
21032826
21032827
21032828
21032829
21032830
21032831
21032832
21032833
21032834
21032835
21032836
21032837
21032838
21032839
21032840
21032841
21032842
21032843
21032844
21032845
21032846
21032847
21032848
21032849
21032850

Ökumenischer Gottesdienst am ersten Fastensonntag
Sehen und handeln

Am Sonntag, 21. Februar fand in der katholischen Kirche Reiden ein ökumenischer Gottesdienst zum ersten Fastensonntag statt. Pfarradministrator Jarosław Płatuński und der reformierte Pfarrer Ulf Becker hielten die Feier. Auf das anschliessende «Zäme am Tisch» im APZ Feldheim musste in diesem Jahr verzichtet werden. Der Erlös der Kollekte ging an die Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle». In ihrer Kampagne fordern die Hilfswerke «Klimagerechtigkeit – jetzt!».

Die biblische Geschichte der Sintflut und Gottes Bund mit Noah (Gen. 9,8-17) diente den beiden Seelsorgern als Grundlage zur Erörterung der Thematik der diesjährigen Fastenaktion. So sagte Jarosław Płatuński in seiner Einführungsrede: «Nach mir die Sintflut. Manche Menschen sprechen diese Redewendung heute ungeniert aus, als ob es ihnen egal wäre, was sie mit ihren Worten oder Taten anrichten. Doch Gott gibt jedem immer wieder eine Zeit zum Nachdenken und Handeln.» Ulf Becker hob in seiner Predigt den Regenbogen als ein starkes Zeichen der Hoffnung hervor. Da begegnen sich Himmel und Erde, Gott und seine Schöpfung Er sei wie eine Brücke zwischen der göttlichen und unserer Welt. Er unterstrich: «Gott hält zu seiner Schöpfung, erinnert sich an uns und hält seinen Teil des Bundes ein. Wir Menschen sind der andere Bundespartner. Ein Bund kann nur dann funktionieren, wenn sich beide Partner an ihre Abmachung halten. Also: Es liegt auch an uns!»

Organist Walter Ziörjen brachte Gottes Schöpfung mit Improvisationen und Liedern wie «Ich möchte, dass einer mit mir geht» gekonnt zum Ausdruck.

Text und Bilder: Beatrix Bill
 
2102210101
2102210102
2102210103
2102210104
2102210105
2102210106
2102210107
2102210108
2102210109
2102210110
2102210111
2102210112
2102210113
2102210114
2102210115
2102210116
2102210117
2102210118
2102210119
2102210120
2102210121
2102210122
2102210123
2102210124
2102210125
2102210126
2102210127
2102210128
2102210129
2102210130
2102210131
2102210132
2102210133
2102210134
2102210135

Kirchensteuern - Kirchenaustritte
Die Kirche braucht unerschrockene Leute

Die Kirche braucht unerschrockene Leute, die originelle Ideen haben. Menschen, die überraschen und auch Mut zum Scheitern haben. In jedem Fall braucht es beides. Das macht das Leben aus. Und die Kirche war, ist und wird, so hoffen wir, von dieser Normalität auch in Zukunft nicht verschont.

Kirchliche Gelder werden bei uns durch den gewählten Kirchenrat verwaltet. Alle stimmberechtigten Mitglieder unserer Kirchgemeinde Reiden-Wikon haben zweimal jährlich die Möglichkeit, an der Kirchgemeindeversammlung (ca. 1% ist immer vertreten) teilzunehmen. Die Rechnungslegung ist für alle öffentlich. Interessierte können die Rechnung und das Budget bei der Kirchgemeinde auch schriftlich beziehen. Die Transparenz bezüglich der Verwendung der Mittel wird durch eine gewählte Rechnungsprüfungskommission überprüft und kontrolliert.

Die Aufteilung, um einige Beispiel zu nennen:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ihre Saläre
  • Gebäude: Katholische Kommende Reiden, die Kirche Johannes der Täufer in Reiden, Pfarrei- und Begegnungszentrum in Reiden, St. Anna Kapelle im Reidermoos, Wendelinskapelle im Reider Lätten, Bruder-Klausen-Kirche in Wikon, Pfarrsaal in Wikon
  • Religionsunterricht
  • Jugendarbeit: Pfadis und Ministranten
  • Erwachsenenbildung in Form von Vorträgen oder Vortragsreihen mit anschliessenden Frage- und Diskussionsrunden
  • Kirchenmusik: Organisten, Musikschule Reiden, Solisten, Ökumenischer Chor Reiden
  • Kultur(en)café
  • Sozial- und Entwicklungshilfen vor Ort in den Gemeinden Reiden und Wikon, in der Schweiz und im Ausland

Man kann davon ausgehen, dass von 100% Kirchensteuer zirka 85% in der Kirchengemeinde bleiben. Dieser Prozentsatz kommt also der Kirchgemeinde zugute, den Kirchenmitgliedern, die die Steuern bezahlt haben. Rund 5% der Kirchensteuer geht an die Landeskirche. Damit werden die kantonalen Stellen bezahlt (Caritas, Katechetische Arbeitsstellen, Fachstellen wie Pfarreientwicklung und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung). Rund 10% der Kirchensteuer geht an weitere nächsthöhere Ebenen: An das Bistum und an die Römisch-Katholische Zentralkonferenz für die Finanzierung gesamtschweizerischer Aufgaben (Katholischer Mediendienst für Radio und TV, schweizerische kirchliche Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen). Ebenso wird die Seelsorge der fremdsprachigen Missionen bezahlt. An den Vatikan in Rom wandert nichts, für den Heiligen Stuhl wird jährlich der so genannte Peterspfennig als freiwillige Kollekte im Juni aufgenommen.

Kollekten und vom Bistum vorgeschriebene Abgaben:

Neben den Beiträgen für Kulturzwecke sind auch projektbezogene Beiträge der öffentlichen Hand zu erwähnen, die z. B. für soziale und caritative Projekte im In- und Ausland oder für die Integration von Migrantinnen und Migranten gewährt werden. Freiwillige Spenden: in Form von Kollekten für kirchliche Aufgaben, einzelne Beiträge, organisierte Sammlungen an die Hilfswerke.

Mit diesen Sozialleistungen ermöglichen wir, das heisst alle die uns mit ihren Finanzen vor Ort, in der Schweiz und als Weltkirche unterstützen, sehr wichtige Tätigkeiten und Aufgaben, die wir zum Wohle aller Bedürftigen, auch jener die nicht Christen sind, erfüllen und zu schätzen wissen.

Warum die Menschen die Kirche verlassen?

Das sind so unterschiedliche Gründe wie wir Menschen auch unterschiedlich sind. Sehr oft sind es auch immer persönliche Gründe. Kirchenaustritte werden oft auch im Zusammenhang mit einem Wechsel der Wohngemeinde vollzogen. Bei Kirchenaustritten wird meistens betont, dass ein persönliches Gespräch nicht erwünscht sei. Dies muss akzeptiert werden.

Ich denke, dass man in den Massenmedien zu wenig über die positiven Sachen, Sozialdienstleistungen und Bereiche, in denen die katholische Kirche für alle da ist, berichtet.

Wir von der Pfarrei Reiden-Wikon sind in der glücklichen Lage, eine sehr gute Zusammenarbeit mit der regionalen Presse zu haben. So haben wir die Möglichkeit, das Leben der Pfarrei einem breiten Publikum sichtbar zu machen.

Text: Pfarradministrator Jarosław Płatuński


Fasnächtlich geprägter Gottesdienst, doch laute Töne und viele Besucher fehlten
«Lacht nicht nur dann, wenn es im Kalender steht.»

Am Sonntag, 24. Januar fand in Reiden ein fasnächtlicher Gottesdienst statt. Ungewohnt still und fast menschenleer zeigte sich das Gotteshaus zum Einzug der bevorstehenden 5. Jahreszeit, fehlten doch Aufgrund der pandemischen Lage die von der Empore hallende Guggenmusik der «Schlömpf Reiden» und die fasnachtsfreudigen Besucher, die sonst jeden Platz füllen. Trotz allem sorgten Pfarradministrator Jarosław Płatuński und sein mitwirkendes Team bei den 50 zugelassenen Personen für eine heitere Stimmung.

Er begrüsste die Zuhörer mit den Worten: «Gott wir lieben das Lachen und suchen die Feste. Lass uns andere mit unserem Lachen, unserer ehrlichen Freude anstecken.» Gesagt, getan. Seine in Reimen verfasste Predigt gab er zusammen mit Lektorin Merlinda Delija-Kolaj und Kirchenrätin Angelika Naydowski zum Besten. Auf humorvolle Weise wurden Glaubenswerte und Gottes Geist mit den Tätigkeiten von Mitarbeitern, Kirchenräten und Ministranten der Pfarrei verknüpft. Zum Schluss der Feier brachte Pfarradministrator Płatuński die Gemeinde mit Witzen nochmals zum Schmunzeln und wünschte allen täglich Grund zum Lachen. Er hielt fest: «Gott will euch immer Freude schenken. Lacht nicht nur dann, wenn es im Kalender steht. Denn ehrliche Fröhlichkeit, ist nicht beschränkt auf die Fasnachtszeit.»

Organist Walter Ziörjen gestaltete den musikalischen Teil gekonnt mit stimmungsvollen Orgelklängen. Eine Freude für die Ohren. Dankender Applaus erfreute die Herzen aller Beteiligten.

Text und Bilder: Beatrix Bill
 
21012401
21012402
21012403
21012404
21012405
21012406
21012407
21012408
21012409
21012410
21012411
21012412
21012413
21012414
21012415
21012416
21012417
21012418
21012419
21012420
21012421
21012422
21012423
21012424
21012425
21012426
21012427
21012428
21012429
21012430
21012431
21012432
21012433
21012434
21012435
21012436
21012437
21012438
21012439
21012440
21012441
21012442
21012443
21012444
21012445
21012446
21012447
21012448
21012449
21012450
21012451


Winterlandschaft Januar 2021

Xaver Kaufmann schaufelte den Weg zur Kirche und zum Pfarrhaus in Wikon frei.

«So viel Schnee auf einmal gab es im Jahr 2004 zum letzten Mal», meinte er.

Bilder: Jarosław Płatuński 

21012201
21012202
21012201
21012202

Erstkommunikanten Reiden und Wikon
Taufgelübteerneuerung

Die diesjährigen Erstkommunikanten wurden nach ihrem Glauben befragt. Ihre Eltern hatten bei der Taufe für ihre Kinder «Ja, ich glaube» ausgesprochen. Nun konnten die Kinder sich selbst zu ihrem Glauben bekennen.


Eine schöne Tradition, wenn sie auch ernst genommen wird. Es ist für alle eine Freude, wenn Eltern mit den Erstkommunikanten über ihren eigenen Glauben nachdenken und ihn neu bekräftigen.

Die gemeinsam geplante Feier vom 17. Januar in der Kirche Reiden wurde der aktuellen Situation angepasst. Die Gottesdienste fanden getrennt in beiden Kirchen der Pfarrei im kleinen Kreis statt.

Text und Bilder: Die Katechetinnen Christine Kaufmann und Helene Bühler

21011601
21011602
21011603
21011604
21011605
21011701
21011702
21011703

Vor 70 Jahren: Übernahme Kommende und Pfarrkirche
«Für», ist das Wörtchen worauf es ankommt

Am 10. Januar 1951 übernahm die katholische Kirchgemeinde Reiden die Kommende und Pfarrkirche mit allen damit verbunden Rechten und Pflichten. Im Rahmen des 750-Jahr-Jubiläums der Pfarrei Reiden stand der Gottesdienst vom vergangenen Sonntag ganz im Zeichen dieses Ereignisses. Auf den Tag genau 70 Jahre später, am Fest der Taufe des Herrn, in der Kirche Reiden mit ihrem Patron «Johannes der Täufer».

Als Gast begrüsste Pfarradministrator Jarosław Płatuński den Präsidenten des Malteserordens Schweiz, Martin von Walterskirchen.
Mit seinem Vortrag «Die Malteser: religiöser Orden und souveräne Körperschaft» gewährte er einen aufschlussreichen Einblick in die Geschichte und das Tätigkeitsfeld dieser Gemeinschaft. Älter als der Rütlischwur sind der gemeinsame Weg und die Freundschaft zwischen dem Malteserorden und Reiden. Die Geschäftsstelle der Helvetischen Assoziation kehrte 2014 in die Kommende Reiden zurück.

Stellvertretung und Wahrheit

«Für», dieses kleine Wort prägte die Ansprache von Pfarradministrator Płatuński. Dessen Bedeutung beschrieb er mit dem Geschehen der Taufe im Jordan, wo Jesus sich die Busstaufe des Johannes geben liess, obwohl er nicht in die Welt kam, um zu büssen, sondern um zu erlösen, zu retten und zu befreien. Er erklärte: «All das, was Jesu in seinem Leben tat, tat er in der Weise der Stellvertretung: er tat es für alle Menschen, für die Wertvorstellungen, für die Welt.» Die Taufe mache sichtbar, dass auch wir Menschen sein sollen, die im Alltag, im Glauben füreinander da sind. Niemand lebe für sich allein. Kein Tun und Lassen sei ohne Folgen. Mit dem Satz: «Dieses Wörtchen <für> steht für eine Wahrheit, die zentral, wichtig und entscheidend ist, ohne die wir unseren Glauben und das was Jesus getan hat, überhaupt nicht verstehen können», regte der Pfarrer die Besucher zum Nachdenken an.

Malteser global im Einsatz

Im Anschluss an die Eucharistiefeier richtete Martin von Walterskirchen das Wort an die Festgemeinde und überbrachte allen als Erstes die Grüsse und guten Wünsche des Grossmeisters. Seinen Vortrag gliederte der Referent in die drei Schwerpunkte: Religiöser Orden – Souveräne Partnerschaft – Caritative und humanitäre Tätigkeiten. Unter anderem erfuhren die Zuhörer, dass die Malteser ein von Laien geführter religiöser Orden mit einer Verfassung sind. Ihr heutiges Tun: Sie kämpfen zur Verteidigung und Erhaltung der menschlichen Person. Sie haben eine Armee von rund 140’000 Menschen (Ritter und Damen, Freiwillige, Angestellte, die meisten von ihnen sind medizinisches Personal). Ihre Aufgabe ist es, in jedem Menschen das Ebenbild Gottes zu erkennen und sich dort einzusetzen, wo auch immer Gott geschenktes, menschliches Leben gefährdet ist. Der Souveräne Malteserorden pflegt mit 110 Staaten bilaterale Beziehungen, unterhält auf Botschafterebene Beziehungen zur Europäischen Union und hat ständige Beobachter Vertretungen bei den Vereinten Nationen und seinen Sonderorganisationen. Was weltweit dazu beiträgt, die humanitären Aktivitäten sowie die medizinische Hilfe zu erleichtern und einen uneingeschränkten und sicheren Zugang in Krisengebieten zu erhalten. Botschafter und Vertreter des Ordens binden ihre Erfahrungen in Beratungen auf internationaler Ebene ein und schaffen mögliche Bereiche der Kooperation. So tragen sie z.B. bei der UNO dazu bei, dem abnehmenden Respekt vor humanitären Grundsätzen entgegenzuwirken. Ein genannter Grund: Die erschreckende Tatsache, dass es in der Geschichte der Menschheit noch nie so viele Sklaven gab wie heute.

Text und Bilder: Beatrix Bill
 
21011001
21011002
21011003
21011004
21011005
21011006
21011007
21011008
21011009
21011010
21011011
21011012
21011013
21011014
21011015
21011016
21011017
21011018
21011019
21011020
21011021
21011022
21011023
21011024
21011025
21011026
21011027
21011028
21011029
21011030
21011031
21011032
21011033
21011034
21011035
21011036
21011037
21011038
21011039
21011040
21011041
21011042
21011043
21011044
21011045
21011046
 20 0112 KKG Logo 750 Jahre PANTONE


 

Wer vorwärts kommen will, muss mit dem Strom schwimmen. Wer zur Quelle, muss dagegen.

Verfasser unbekannt


Jahr des heiligen Josefs

> Hier erfahren Sie mehr...


Gottesdienste mit Schutzkonzept
Gültig ab 26. Juni bis auf Widerruf

  > Schutzkonzept Gottesdienste Kirche Reiden

  > Schutzkonzept Gottesdienste Kirche Wikon


 «Wir sind für Sie da»

Öffnungszeiten Pfarramt Reiden

Montag: 08.00-11.00, 14.00-16.00
Dienstag bis Freitag: 08.00-11.00

Im Pfarreizentrum ist Maskenpflicht.


Veranstaltungsstopp bis auf Widerruf
Pfarreizentrum Reiden und Pfarrsaal Wikon

> Infos zum Veranstaltungsstopp bis auf Widerruf


Prävention und Informationen
zum Corona-Virus

Massnahmen Pfarrei Reiden-Wikon
und schweizweit

> Informationen finden Sie hier.