Archiv 1. Halbjahr 2021

Andacht am Hoher Donnerstag
Abendmahlsfeier mit den Erstkommunikanten

Die Erstkommunikanten von Reiden und Wikon sowie ein Elternteil waren eingeladen mit uns die Abendmahlsfeier in der Kirche zu feiern. Die Kinder brachten ihre selbstgebackenen Brote mit und legten es an den gedeckten «Tisch» vor dem Altar nieder. Die Katechetinnen Christine Kaufmann und Helene Bühler bereiteten die Feier vor und konnten fast alle Erstkommunamikanten und ihre Begleitpersonen begrüssen.

Die grosse Osterkerze wurde angezündet, so war Jesus mitten unter uns. Nachdem wir die Abendmahlsgeschichte gehört hatten und staunten, wie Jesus als Diener bei seinen Jüngern war, fragten wir die Erstkommunikanten, was denn eigentlich ein Diener sei? Wer ist gut zu uns? Können wir auch Diener sein? Wer tut viel für mich? Diese Fragen wurden schnell beantwortet, sind sich die Kinder doch sehr bewusst, dass ihre Eltern, Grosseltern viel für sie tun.

Zwischendurch hörten wir das erste Mal die Lieder zur Erstkommunion.

Nach der Segnung der Brote erinnerten wir uns an den Auftrag von Jesus. «Erinnert euch immer daran, was ich bei diesem Essen zu euch gesagt habe. Teilt so miteinander Brot und Wein und ihr werdet spüren, dass ich bei euch bin.»

Mit frohem Herzen und der Hoffnung auf Ostern entliessen wir die ganze Gemeinschaft nach dem Segen.

Die Katechetinnen Helene Bühler-Erni und Christine Kaufmann

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Ostern in Reiden und Wikon
Im Licht der Auferstehung

In Reiden wurde am Samstagabend die Osternacht gefeiert, in Wikon in der Sonntagmorgendämmerung die Auferstehungsliturgie. Licht, Wasser, Leben und gebrochenes Brot waren die vier grossen Themen der Gottesdienste.

Pfarradministrator Płatuński sowie die Lektorinnen, Ministranten und Sakristane sorgten mit Fürbitten, Gebeten, Lesungen und Segnungen für eine stimmungsvolle Verkündigung der österlichen Botschaft. Gastsängerin Manuela Baumgärtner beeindruckte mit dem gesungenen Osterlob, dem «Exsultet» (lat. «es jauchze»), zu Beginn der Lichtfeier. Organist Bruno Kaufmann unterstrich mit seinen Zwischenspielen gekonnt die dramatischen und freudigen Geschehnisse rund um die Ostergeschichte.

In Gottes Hand

In seiner Ansprache erklärte der Pfarrer den Zuhörern, wie Gott im Ereignis der Auferstehung seines Sohnes die Massstäbe des Lebens verschiebt. Was der Mensch an Vorstellung vom Leben bis anhin mitgebracht hat, verliert seine Bedeutung. Alles was als unüberwindbar galt, ja sogar die letzte Grenze des Menschen, der Tod, ist gefallen. Jarosław Płatuński betonte: «Die Dimensionen des Lebens haben sich erweitert. Kopf und Herz müssen neu erfinden». Die ganze Verkündigung dieser Ostertage verdeutliche ihm: «Gott bringt die Menschen an ihre Grenzen und immer auch ein Stückchen darüber hinaus, aber er weicht nie von ihrer Seite.»

Mit grossem Applaus verdankten die Besucher den Einsatz aller Mitwirkenden. Ein Fläschchen gesegnetes Osterwasser durfte mit nach Hause genommen werden. Als Erinnerung an die eigene Taufe und das in der Feier erneuerte Taufversprechen.

Text: Beatrix Bill

Impressionen der Auferstehungsliturgie Wikon:

Bilder: Beatrix Bill
 
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Impressionen der Osternachtfeier Reiden:

Bilder: Beatrix Bill
 
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Kreuzweg 2021 - Hände, die mich tragen

Am Karfreitag, 9.30 Uhr luden die Pfarrei Reiden zusammen mit Schülerinnen und Schülern der zweiten Oberstufe zur diesjährigen Kreuzwegandacht ein.

In Erinnerung an damals galt es den Kreuzweg für uns heute be-«greiflich» zu machen. Während fünf ausgewählten Stationen aus dem Leidensweg Jesu wurde aufgezeigt, worin unser Leben letztendlich gründet: In Gottes Händen. Anhand von Bildern von Sieger Köder wurde so das Leid und die Hoffnung der Menschen vor Augen gehalten.

Text und Bilder: Johannes Pickhardt
 
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Palmsonntag in der Kirche Reiden
Im Glauben auf einen «grünen Zweig» kommen

Mit einem zweisprachigen Gottesdienst am Palmsonntag wurde der Auftakt in die heilige Woche eingeläutet. Zu Gast in Reiden war die italienische Mission des Kantons Luzern. Mit der Segnung der Palmzweige wurde an den Empfang Jesu in Jerusalem erinnert, als er, auf einem Esel reitend, von der Menge jubelnd empfangen wurde.

Ein Siegeszug der schnell in Hass umschlug. Das gelesene Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem war für die Gottesdienstbesucher wie ein Bild, durch das sie in die Ereignisse der Karwoche eintreten konnten. Was sich damals abspielte, übertrug Jarosław Płatuński in seiner Predigt auf den Alltag. Er sprach von Werten und Idealen, die gestern für alle selbstverständlich waren, heute für viele relativ sind und morgen gar nicht mehr gelten. Und dieser Wandel gehe nicht mit einem lauten Knall einher, sondern geschehe schleichend, fast unbemerkt. «Nicht selten leben wir in einer Welt mit doppeltem Boden», sagte der Pfarradministrator und betonte: «Diese Doppelbödigkeit gilt es wahrzunehmen und zu bedenken. So bitten wir zu Beginn dieser heiligen Woche vor allem um Standfestigkeit und gegen Wankelmütigkeit im Glauben.»

Für die musikalische Mitgestaltung der Feier sorgten Franziska Aregger auf der Panflöte und Bruno Kaufmann an der Orgel.

Die Mitfeiernden nahmen die Palmzweige mit nach Hause. Palmwedel gelten als Sinnbild des Lebens, der Hoffnung, Freude und Erlösung. Sie erinnern daran, Frieden zu stiften und in die Welt zu tragen.

Text und Bilder: Beatrix Bill
 
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Ökumenischer Gottesdienst am ersten Fastensonntag
Sehen und handeln

Am Sonntag, 21. Februar fand in der katholischen Kirche Reiden ein ökumenischer Gottesdienst zum ersten Fastensonntag statt. Pfarradministrator Jarosław Płatuński und der reformierte Pfarrer Ulf Becker hielten die Feier. Auf das anschliessende «Zäme am Tisch» im APZ Feldheim musste in diesem Jahr verzichtet werden. Der Erlös der Kollekte ging an die Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle». In ihrer Kampagne fordern die Hilfswerke «Klimagerechtigkeit – jetzt!».

Die biblische Geschichte der Sintflut und Gottes Bund mit Noah (Gen. 9,8-17) diente den beiden Seelsorgern als Grundlage zur Erörterung der Thematik der diesjährigen Fastenaktion. So sagte Jarosław Płatuński in seiner Einführungsrede: «Nach mir die Sintflut. Manche Menschen sprechen diese Redewendung heute ungeniert aus, als ob es ihnen egal wäre, was sie mit ihren Worten oder Taten anrichten. Doch Gott gibt jedem immer wieder eine Zeit zum Nachdenken und Handeln.» Ulf Becker hob in seiner Predigt den Regenbogen als ein starkes Zeichen der Hoffnung hervor. Da begegnen sich Himmel und Erde, Gott und seine Schöpfung Er sei wie eine Brücke zwischen der göttlichen und unserer Welt. Er unterstrich: «Gott hält zu seiner Schöpfung, erinnert sich an uns und hält seinen Teil des Bundes ein. Wir Menschen sind der andere Bundespartner. Ein Bund kann nur dann funktionieren, wenn sich beide Partner an ihre Abmachung halten. Also: Es liegt auch an uns!»

Organist Walter Ziörjen brachte Gottes Schöpfung mit Improvisationen und Liedern wie «Ich möchte, dass einer mit mir geht» gekonnt zum Ausdruck.

Text und Bilder: Beatrix Bill
 
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Kirchensteuern - Kirchenaustritte
Die Kirche braucht unerschrockene Leute

Die Kirche braucht unerschrockene Leute, die originelle Ideen haben. Menschen, die überraschen und auch Mut zum Scheitern haben. In jedem Fall braucht es beides. Das macht das Leben aus. Und die Kirche war, ist und wird, so hoffen wir, von dieser Normalität auch in Zukunft nicht verschont.

Kirchliche Gelder werden bei uns durch den gewählten Kirchenrat verwaltet. Alle stimmberechtigten Mitglieder unserer Kirchgemeinde Reiden-Wikon haben zweimal jährlich die Möglichkeit, an der Kirchgemeindeversammlung (ca. 1% ist immer vertreten) teilzunehmen. Die Rechnungslegung ist für alle öffentlich. Interessierte können die Rechnung und das Budget bei der Kirchgemeinde auch schriftlich beziehen. Die Transparenz bezüglich der Verwendung der Mittel wird durch eine gewählte Rechnungsprüfungskommission überprüft und kontrolliert.

Die Aufteilung, um einige Beispiel zu nennen:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ihre Saläre
  • Gebäude: Katholische Kommende Reiden, die Kirche Johannes der Täufer in Reiden, Pfarrei- und Begegnungszentrum in Reiden, St. Anna Kapelle im Reidermoos, Wendelinskapelle im Reider Lätten, Bruder-Klausen-Kirche in Wikon, Pfarrsaal in Wikon
  • Religionsunterricht
  • Jugendarbeit: Pfadis und Ministranten
  • Erwachsenenbildung in Form von Vorträgen oder Vortragsreihen mit anschliessenden Frage- und Diskussionsrunden
  • Kirchenmusik: Organisten, Musikschule Reiden, Solisten, Ökumenischer Chor Reiden
  • Kultur(en)café
  • Sozial- und Entwicklungshilfen vor Ort in den Gemeinden Reiden und Wikon, in der Schweiz und im Ausland

Man kann davon ausgehen, dass von 100% Kirchensteuer zirka 85% in der Kirchengemeinde bleiben. Dieser Prozentsatz kommt also der Kirchgemeinde zugute, den Kirchenmitgliedern, die die Steuern bezahlt haben. Rund 5% der Kirchensteuer geht an die Landeskirche. Damit werden die kantonalen Stellen bezahlt (Caritas, Katechetische Arbeitsstellen, Fachstellen wie Pfarreientwicklung und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung). Rund 10% der Kirchensteuer geht an weitere nächsthöhere Ebenen: An das Bistum und an die Römisch-Katholische Zentralkonferenz für die Finanzierung gesamtschweizerischer Aufgaben (Katholischer Mediendienst für Radio und TV, schweizerische kirchliche Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen). Ebenso wird die Seelsorge der fremdsprachigen Missionen bezahlt. An den Vatikan in Rom wandert nichts, für den Heiligen Stuhl wird jährlich der so genannte Peterspfennig als freiwillige Kollekte im Juni aufgenommen.

Kollekten und vom Bistum vorgeschriebene Abgaben:

Neben den Beiträgen für Kulturzwecke sind auch projektbezogene Beiträge der öffentlichen Hand zu erwähnen, die z. B. für soziale und caritative Projekte im In- und Ausland oder für die Integration von Migrantinnen und Migranten gewährt werden. Freiwillige Spenden: in Form von Kollekten für kirchliche Aufgaben, einzelne Beiträge, organisierte Sammlungen an die Hilfswerke.

Mit diesen Sozialleistungen ermöglichen wir, das heisst alle die uns mit ihren Finanzen vor Ort, in der Schweiz und als Weltkirche unterstützen, sehr wichtige Tätigkeiten und Aufgaben, die wir zum Wohle aller Bedürftigen, auch jener die nicht Christen sind, erfüllen und zu schätzen wissen.

Warum die Menschen die Kirche verlassen?

Das sind so unterschiedliche Gründe wie wir Menschen auch unterschiedlich sind. Sehr oft sind es auch immer persönliche Gründe. Kirchenaustritte werden oft auch im Zusammenhang mit einem Wechsel der Wohngemeinde vollzogen. Bei Kirchenaustritten wird meistens betont, dass ein persönliches Gespräch nicht erwünscht sei. Dies muss akzeptiert werden.

Ich denke, dass man in den Massenmedien zu wenig über die positiven Sachen, Sozialdienstleistungen und Bereiche, in denen die katholische Kirche für alle da ist, berichtet.

Wir von der Pfarrei Reiden-Wikon sind in der glücklichen Lage, eine sehr gute Zusammenarbeit mit der regionalen Presse zu haben. So haben wir die Möglichkeit, das Leben der Pfarrei einem breiten Publikum sichtbar zu machen.

Text: Pfarradministrator Jarosław Płatuński


Fasnächtlich geprägter Gottesdienst, doch laute Töne und viele Besucher fehlten
«Lacht nicht nur dann, wenn es im Kalender steht.»

Am Sonntag, 24. Januar fand in Reiden ein fasnächtlicher Gottesdienst statt. Ungewohnt still und fast menschenleer zeigte sich das Gotteshaus zum Einzug der bevorstehenden 5. Jahreszeit, fehlten doch Aufgrund der pandemischen Lage die von der Empore hallende Guggenmusik der «Schlömpf Reiden» und die fasnachtsfreudigen Besucher, die sonst jeden Platz füllen. Trotz allem sorgten Pfarradministrator Jarosław Płatuński und sein mitwirkendes Team bei den 50 zugelassenen Personen für eine heitere Stimmung.

Er begrüsste die Zuhörer mit den Worten: «Gott wir lieben das Lachen und suchen die Feste. Lass uns andere mit unserem Lachen, unserer ehrlichen Freude anstecken.» Gesagt, getan. Seine in Reimen verfasste Predigt gab er zusammen mit Lektorin Merlinda Delija-Kolaj und Kirchenrätin Angelika Naydowski zum Besten. Auf humorvolle Weise wurden Glaubenswerte und Gottes Geist mit den Tätigkeiten von Mitarbeitern, Kirchenräten und Ministranten der Pfarrei verknüpft. Zum Schluss der Feier brachte Pfarradministrator Płatuński die Gemeinde mit Witzen nochmals zum Schmunzeln und wünschte allen täglich Grund zum Lachen. Er hielt fest: «Gott will euch immer Freude schenken. Lacht nicht nur dann, wenn es im Kalender steht. Denn ehrliche Fröhlichkeit, ist nicht beschränkt auf die Fasnachtszeit.»

Organist Walter Ziörjen gestaltete den musikalischen Teil gekonnt mit stimmungsvollen Orgelklängen. Eine Freude für die Ohren. Dankender Applaus erfreute die Herzen aller Beteiligten.

Text und Bilder: Beatrix Bill
 
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Winterlandschaft Januar 2021

Xaver Kaufmann schaufelte den Weg zur Kirche und zum Pfarrhaus in Wikon frei.

«So viel Schnee auf einmal gab es im Jahr 2004 zum letzten Mal», meinte er.

Bilder: Jarosław Płatuński 

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Erstkommunikanten Reiden und Wikon
Taufgelübteerneuerung

Die diesjährigen Erstkommunikanten wurden nach ihrem Glauben befragt. Ihre Eltern hatten bei der Taufe für ihre Kinder «Ja, ich glaube» ausgesprochen. Nun konnten die Kinder sich selbst zu ihrem Glauben bekennen.


Eine schöne Tradition, wenn sie auch ernst genommen wird. Es ist für alle eine Freude, wenn Eltern mit den Erstkommunikanten über ihren eigenen Glauben nachdenken und ihn neu bekräftigen.

Die gemeinsam geplante Feier vom 17. Januar in der Kirche Reiden wurde der aktuellen Situation angepasst. Die Gottesdienste fanden getrennt in beiden Kirchen der Pfarrei im kleinen Kreis statt.

Text und Bilder: Die Katechetinnen Christine Kaufmann und Helene Bühler

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Vor 70 Jahren: Übernahme Kommende und Pfarrkirche
«Für», ist das Wörtchen worauf es ankommt

Am 10. Januar 1951 übernahm die katholische Kirchgemeinde Reiden die Kommende und Pfarrkirche mit allen damit verbunden Rechten und Pflichten. Im Rahmen des 750-Jahr-Jubiläums der Pfarrei Reiden stand der Gottesdienst vom vergangenen Sonntag ganz im Zeichen dieses Ereignisses. Auf den Tag genau 70 Jahre später, am Fest der Taufe des Herrn, in der Kirche Reiden mit ihrem Patron «Johannes der Täufer».

Als Gast begrüsste Pfarradministrator Jarosław Płatuński den Präsidenten des Malteserordens Schweiz, Martin von Walterskirchen.
Mit seinem Vortrag «Die Malteser: religiöser Orden und souveräne Körperschaft» gewährte er einen aufschlussreichen Einblick in die Geschichte und das Tätigkeitsfeld dieser Gemeinschaft. Älter als der Rütlischwur sind der gemeinsame Weg und die Freundschaft zwischen dem Malteserorden und Reiden. Die Geschäftsstelle der Helvetischen Assoziation kehrte 2014 in die Kommende Reiden zurück.

Stellvertretung und Wahrheit

«Für», dieses kleine Wort prägte die Ansprache von Pfarradministrator Płatuński. Dessen Bedeutung beschrieb er mit dem Geschehen der Taufe im Jordan, wo Jesus sich die Busstaufe des Johannes geben liess, obwohl er nicht in die Welt kam, um zu büssen, sondern um zu erlösen, zu retten und zu befreien. Er erklärte: «All das, was Jesu in seinem Leben tat, tat er in der Weise der Stellvertretung: er tat es für alle Menschen, für die Wertvorstellungen, für die Welt.» Die Taufe mache sichtbar, dass auch wir Menschen sein sollen, die im Alltag, im Glauben füreinander da sind. Niemand lebe für sich allein. Kein Tun und Lassen sei ohne Folgen. Mit dem Satz: «Dieses Wörtchen <für> steht für eine Wahrheit, die zentral, wichtig und entscheidend ist, ohne die wir unseren Glauben und das was Jesus getan hat, überhaupt nicht verstehen können», regte der Pfarrer die Besucher zum Nachdenken an.

Malteser global im Einsatz

Im Anschluss an die Eucharistiefeier richtete Martin von Walterskirchen das Wort an die Festgemeinde und überbrachte allen als Erstes die Grüsse und guten Wünsche des Grossmeisters. Seinen Vortrag gliederte der Referent in die drei Schwerpunkte: Religiöser Orden – Souveräne Partnerschaft – Caritative und humanitäre Tätigkeiten. Unter anderem erfuhren die Zuhörer, dass die Malteser ein von Laien geführter religiöser Orden mit einer Verfassung sind. Ihr heutiges Tun: Sie kämpfen zur Verteidigung und Erhaltung der menschlichen Person. Sie haben eine Armee von rund 140’000 Menschen (Ritter und Damen, Freiwillige, Angestellte, die meisten von ihnen sind medizinisches Personal). Ihre Aufgabe ist es, in jedem Menschen das Ebenbild Gottes zu erkennen und sich dort einzusetzen, wo auch immer Gott geschenktes, menschliches Leben gefährdet ist. Der Souveräne Malteserorden pflegt mit 110 Staaten bilaterale Beziehungen, unterhält auf Botschafterebene Beziehungen zur Europäischen Union und hat ständige Beobachter Vertretungen bei den Vereinten Nationen und seinen Sonderorganisationen. Was weltweit dazu beiträgt, die humanitären Aktivitäten sowie die medizinische Hilfe zu erleichtern und einen uneingeschränkten und sicheren Zugang in Krisengebieten zu erhalten. Botschafter und Vertreter des Ordens binden ihre Erfahrungen in Beratungen auf internationaler Ebene ein und schaffen mögliche Bereiche der Kooperation. So tragen sie z.B. bei der UNO dazu bei, dem abnehmenden Respekt vor humanitären Grundsätzen entgegenzuwirken. Ein genannter Grund: Die erschreckende Tatsache, dass es in der Geschichte der Menschheit noch nie so viele Sklaven gab wie heute.

Text und Bilder: Beatrix Bill
 
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Der Wunsch, Freund zu sein, ist das Werk eines Augenblicks, aber die Freundschaft ist eine langsam reifende Frucht.

Aristoteles


Jahr des heiligen Josefs

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Festschrift mit Programm


Heimosterkerzen 2021
 HOK 2020 002

Motiv der Heimosterkerzen 2021
Bild: Herzog Kerzen AG

Die gesegneten Heimosterkerzen stehen
in beiden Kirchen zum Verkauf.
Reiden ab: 3. April
Wikon ab : 4. April
Preis pro Stück Fr. 8.-
Grösse: 50x200mm


Gottesdienste mit Schutzkonzept

Gültig ab 19. April bis auf Widerruf

> Schutzkonzept Gottesdienste Kirchen Reiden/Wikon 


 «Wir sind für Sie da»

Öffnungszeiten Pfarramt Reiden

Montag: 08.00-11.00, 14.00-16.00
Dienstag bis Freitag: 08.00-11.00

Im Pfarreizentrum ist Maskenpflicht.


Veranstaltungsstopp bis auf Widerruf
Pfarreizentrum Reiden und Pfarrsaal Wikon

> Infos zum Veranstaltungsstopp bis auf Widerruf


Prävention und Informationen
zum Corona-Virus

Massnahmen Pfarrei Reiden-Wikon
und schweizweit

> Informationen finden Sie hier.